Einmal mehr waren die schattigen Plätze unter dem Nussbaum im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung voll besetzt. Gespannt warteten Kinder und Erwachsene auf Autor Markus Orths. Es sei schon zur Tradition geworden, so der ehemalige Bürgermeister von Ladenburg, Rainer Ziegler, der die Ladenburger Literaturtage „Vielerorts“ mitverantwortet, dass eine Lesung in Ilvesheim Station macht. Dazu hatte die Stiftung in Kooperation mit der Gemeindebibliothek Ilvesheim, deren Leiterin Dr. Caroline Rödel-Braune sich über das gute Miteinander freute, einmal mehr eingeladen.
Antje Geiter, die Leiterin des Ideellen Bereichs der Stiftung hatte alle Besucher begrüßt, und sie befragte gemeinsam mit Ziegler Schriftsteller Markus Orths zu seinen Büchern. Danach las der Autor einige Passagen aus seinen Hackebart-Büchern vor. Dabei lernten auch etliche Erwachsene die lustige Familie kennen, denn allein schon die familieninterne Auswahl der Vornamen Zosch, Mönkemeier oder Lulu machte großen Spaß. Gerne hätten die Kinder noch mehr gehört, doch schnell war die Zeit vergangen. Dennoch nahm sich Orths die Zeit, mit den Mädchen und Jungen, die teilweise auch ihre „Orths-Bücher“ dabeihatten, noch persönliche Worte zu wechseln. Einige Fans machten sich dann mit einem breiten, freudigen Lächeln und einer Widmung im Buch zufrieden auf den Heimweg. Tk