In der kommenden Kinowoche setzen wir gleich drei unserer beliebten Sonder-Vorstellungsreihen fort. Am Freitag, 23. Januar, steht wieder der „Mädelsabend“ auf dem Programm. Die Karten für das Gesamtpaket mit Film, Getränk und Snack sind zwar schon weg, aber wer nur den Film in Gesellschaft von Frauen sehen möchte, kann am Vorstellungstag noch Tickets bekommen – sowohl online als auch an der Kinokasse. Auf dem Programm steht „Das perfekte Geschenk“. Die französische Komödie spielt zur Weihnachtszeit, ist aber jederzeit unterhaltsam und dann am 31. Januar noch einmal als reguläre Vorstellung bei uns im Programm. Hauptfigur ist Charlotte. Jedes Geschenk, das die Single-Frau von ihrer Familie bekommt, scheint ein wenig Salz in die Wunde ihres frustrierenden Liebeslebens zu streuen. Ob es die immer gleiche Bettwäsche, absurd geformte Dildos oder ein gutaussehender Stripper sind. Doch bei einer Familienfeier wird klar, dass jeder in der Familie seine wunden Punkte hat.
Am 26. Januar zeigen wir in der Reihe Kirchenkino den Dokumentarfilm „Der Tod ist ein Arschloch“. Protagonist ist der ehemalige Berliner Musikmanager und DJ Eric Wrede. Vor gut zehn Jahren entdeckte er seine Berufung zum Bestatter, und dieser Berufung geht er bis heute in besonderer Weise nach. Der Film zeigt ihn und sein Team bei der Arbeit. Der Respekt vor dem Leben endet nicht mit dem Tod. Eine emotionale Mischung aus Kummer, Zuneigung und ungebrochener Lebensfreude macht diese Szenen am Rande des Lebens nahbar und vielleicht auch glückserfüllt. Wie kann die Angst vor dem Tod gewandelt werden? Wie kann angesichts des Todes Lebensfreude aufkommen? Auf was kommt es am Ende an? Warum wählt jemand einen solchen Beruf? Um solche Fragen geht es im Gespräch nach dem Film. Gäste sind Olver Glaser vom Bestattungshaus Heidelberg Kurz-Feierstein und Dieter Hopf, dessen Reilinger Familienunternehmen für Bestattungszubehör seit fast 100 Jahren besteht. Das Kirchenkino beginnt um 19 Uhr.
Am Mittwoch, dem 28. Januar, um 19.30 Uhr, heißt es zum zweiten Mal: Strickkino im Central. Bei Beleuchtung, die Handarbeiten wie Häkeln und Stricken möglich macht, zeigen wir die Tragikomödie „Mit Liebe und Chanson“, in der eine Mutter alles tut, damit ihr körperlich behinderter Sohn ein Leben führen kann, wie die anderen Kinder. Ganz wichtig in ihrer Therapie sind französische Chansons. Dem Film liegt eine wahre Geschichte zugrunde.
Außerdem im Programm: die vielbeachtete Filmbiografie über Mutter Teresa und ein großartiger Konzertmitschnitt aus Krakau mit Filmmusiken von Oscar-Preisträger Hans Zimmer.