Am 30. Januar waren wir zur Märchenstunde mit Märchenerzählerin Isabelle Gotschlich ins Familienzentrum Kinderhaus Regenbogen eingeladen. In der Vorbereitung darauf beschloss das Team, ein Projekt zum Thema Märchen zu initiieren.
Beim Elternabend im Januar tauschte sich das Team mit den Eltern darüber aus, warum das Vorlesen und Erzählen von Märchen auch heute noch eine Bereicherung für die Kinder sein kann, was man aber auch bei der Auswahl von Märchen und der medialen Darstellung beachten sollte.
Der Besuch im Kinderhaus war ein wundervoller Auftakt zum Projekt.
Vor einer liebevoll gestalteten Märchenlandschaft erzählte Frau Gotschlich die Geschichte „Schlüssel zur Erlösung“ – ein Märchen von guten Taten. Sie begleitete ihre Erzählung mit Figuren und verschiedenen Instrumenten, was für eine schöne und geheimnisvolle Atmosphäre sorgte.
Genau diese Atmosphäre entspricht dem „magischen Weltbild“ von Kindern, in der alles beseelt ist, Tiere sprechen können und sich alles verwandeln kann.
Unser erstes Märchen „Frau Holle“ erlebten die Kinder als Tischpuppenspiel und sie haben aus Papier kleine Kissen mit „Schnee“ gebastelt, die Ältesten Kissen aus Stoff genäht und befüllt.
In der zweiten Projekt-Woche ließen wir zu „Dornröschen“ eine papierene Rosenhecke im Bauwagen wachsen.
Für die „Bremer Stadtmusikanten“ konnten wir netterweise das „Kamishibai“ der Bücherei ausleihen. Die Kinder waren von den schönen großen Bildern, die man im Rahmen des „Holztheaters“ tauschen kann, fasziniert („Oh, noch ein Bild!“).
Bei unserem Faschingsfest waren die ErzieherInnen und Kinder entsprechend märchenhaft verkleidet, und die Spielstationen erinnerten an die Aufgaben der Märchenheldinnen und -helden: „Apfelbaum-schüttel-mich“ mit Apfelringen zum Schnappen, „Dornenhecke“– ein Parcours aus Seilen zum Durchsteigen, „Goldmarie“– um die Wette „spinnen“. Im Bauwagen wurden Zauberstäbe aus Stöckchen und bunter Wolle gebastelt.
Am 13. 2. besuchte uns wieder die Narrenzunft Köngen und zeigte uns Häs und Larve.
Am 11. 3. drehte sich der Vormittag um das Märchen „Der süße Brei“, der, aus einem zauberhaften Topf entsprungen, das ganze Dorf überschwemmt. Unser Hirsebrei, den wir an diesem Tag gekocht haben, ist zum Glück nicht übergelaufen und war zusammen mit Obststücken eine besondere Leckerei.
Unser Märchenprojekt ist noch lange nicht zu Ende und wird sicher noch viele Wochen fortgesetzt.
Wir bedanken uns sehr herzlich beim Familienzentrum Regenbogen, der Bücherei und der Narrenzunft Köngen!