Es ist guter Brauch bei der Landsmannschaft der Donauschwaben, der Mutter Jesu für ihren Schutz zu danken. Der Schutz der alten und neuen Heimat ist den Donauschwaben ein besonderes Anliegen. Bald nach ihrer Ankunft vor genau achtzig Jahren feiert die Landsmannschaft im Mai zum ersten Mal zu Ehren der Muttergottes Maiandacht, diese Tradition wurde beibehalten.
Diakon Manfred Leitheim hielt im sehr gut besuchten „Haus der Donauschwaben“ im Masseldorn die Andacht. Mit „Ich stelle mir vor, Maria, dass du jung warst, lebendig und voller Fragen. Und plötzlich hat er angeklopft“, lud der Diakon ein, Gott aus dem Blick von Maria zu sehen.
Christina Gaiser unterstützte mit Lesung und Fürbitten. Der Chor der Donauschwaben unter der Leitung von Helmut Lutz, gab der Andacht mit Marienliedern aus der alten Heimat wie „Nimm, o Maria aller Gnaden“ den musikalischen Rahmen. Anton Kindtner als Vorsitzende der Landsmannschaft dankte und erinnerte an den überraschenden Tod von Chor- und Ehrenmitglied Maria Mitz Gräff, die man in Gebete und Lieder mit hinei nahm. Anschließend blieb man zum gemütlichen Beisammensein.