Aus der Tradition heraus ist es üblich, dass in der Nacht zum 1. Mai insbesondere durch Jugendliche allerlei Schabernack getrieben wird.
Während Maistecken in Form einer Birke oder eines Tännchens auf dem Dach ein Liebesbeweis darstellen soll, überschreiten andere mit ihren Maischerzen oftmals die Grenzen des Zumutbaren und des guten Geschmacks.
In den letzten Jahren mussten wir feststellen, dass die Scherze zum 1. Mai ausufern und für die Betroffenen, welche die Unordnung oder sogar Beschädigung zu beseitigen haben, ärgerlich und zeitaufwendig sind. Wir weisen daher darauf hin, dass Sachbeschädigungen z. B. in Form von verwüsteten Gartenbeeten oder zertrümmerten Blumentöpfen oder Diebstähle nichts mehr mit Maischerzen zu tun haben, sondern strafrechtlich verfolgt werden.
Die Gemeindeverwaltung bittet daher darum, in der Mainacht Sachbeschädigungen und groben Unfug, sei es mit Senf, Ketchup, Eiern oder Toilettenpapier, zu unterlassen, damit es später nicht zu einem polizeilichen Nachspiel kommt.
In diesem Zusammenhang wird auch auf die Aufsichtspflicht der Eltern hingewiesen, denn auch in der Mainacht gilt „Eltern haften für ihre Kinder“.
Bürgermeisteramt