Die DLRG Malsch will sich für den Bau eines Funktionsbads in der Gemeinde einsetzen. Hintergrund sind geschlossene oder ausgelastete Hallenbäder in der Umgebung, die die Schwimmausbildung zunehmend erschweren.
Das Lehrschwimmbecken an der Hans-Thoma-Schule ist nicht mehr ausreichend. Anfragen bei den Bäderverwaltungen in Rheinstetten und Ettlingen seien abgewiesen worden, auch im geplanten Kombibad Rastatt erwartet die DLRG keine ausreichenden Kapazitäten. Zusammen mit dem Tauchsportverein Malsch schlägt die DLRG daher ein neues Funktionsbad auf dem Gelände der Hans-Thoma-Schule vor.
Geplant ist ein 25-Meter-Becken mit regelbarer Wassertiefe, das sowohl Anfängerschwimmkurse als auch den Trainingsbetrieb ermöglichen soll. Damit könne die DLRG die Schwimmausbildung und den Nachwuchs für Wachdienste im Freibad sichern.
Von dem Bad könnten nach Angaben der DLRG auch Schulen, private Kursanbieter, Gesundheits- und Sportschwimmer sowie ältere Menschen profitieren. Kinder sollen auch in kommenden Jahren noch schwimmen lernen können, betonte der Verein mit Blick auf die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung. (jay)


