
In der Landesklasse trugen am letzten Wochenende die Rhönradturner/-innen ihre Meisterschaft aus. In Schwaigern traten in den Altersklassen AK7/8 bis zu der Altersklasse AK40 insgesamt 150 Turner und Turnerinnen zum Schwaben-Cup an, eine Rekordteilnehmerzahl.
Vom TSV Kuchen hatten sich bei den Gaumeisterschaften 5 Turnerinnen für diesen überregionalen Wettbewerb qualifiziert: Emily Milane Asam, Ida Mathilde Casado Bernert, Lara Cieslik (konnte verletzungsbedingt nicht teilnehmen), Leonie Wulf und Maren Hofmann.
Bei dieser hohen Teilnehmerzahl begann das Einturnen bereits ab 8 Uhr, bevor Leonie kurz vor 12 Uhr in der Altersklasse 19 - 24 mit ihrem Wettkampf begann. Was bei ihrer Kürübung im Einturnen noch tadellos gelang, konnte sie nur teilweise zeigen, musste ihre Übung unterbrechen und benötigte die Hilfestellung der Trainerin. Mit einem Endwert von 6,45 Punkten belegte Leonie den 14. Platz in ihrer Altersgruppe.
Weitaus besser lief es in der Altersgruppe 11/12. Ida turnte ihre bewährte Kürübung mit einem mittleren Schwierigkeitswert sauber und routiniert und erreichte mit 7,35 Punkten in dem großen Teilnehmerfeld von 26 Turnerinnen den 16. Platz. Emily erzielte in der gleichen Altersklasse mit 7,85 Punkten einen guten 8. Platz. Kurz vor dem Wettkampf konnte sie noch 2 schwierigere Übungsteile in ihre Kür einbauen, die ihr beim Wettkampf auch gelangen.
Mit einer schwierigen Kür (Schwierigkeitswert 3,2 Punkte) und mit minimalen Unsicherheiten in der Ausführung errang Maren in der Altersklasse 25+ mit einem Gesamtwert von 10,50 Punkten den 1. Platz. Damit gelang ihr zum zweiten Mal die Qualifikation für den Deutschland Cup, der in diesem Jahr im November in Magdeburg stattfindet.
Im Sprung trat Maren auch in der AK 19 - 24 an und belegte mit 6,8 Punkten den 11. Platz.
Im Abzeichenwettbewerb, er dient der Hinführung in den unteren Altersklassen zu Sprung- und Spiralwettbewerb, konnten Emily und Ida gute Fortschritte erzielen und jeweils 4 Übungen mit Erfolg abschließen.
Außer ihrem Wettkampf trugen Maren und Leonie noch als Kampfrichterinnen zum guten und zügigen Ablauf des Wettkampftages bei, sodass um 16.30 Uhr der Wettkampftag mit der Siegerehrung beendet werden konnte.
P. Neifer


