
40 Tage nach Weihnachten, am 2. Februar, wird Mariä Lichtmess oder auch Mariä Reinigung als Abschluss der katholischen weihnachtlichen Feste gefeiert. In vielen Kirchen und traditionellen Haushalten bleiben bis zu diesem Tag Krippen und Weihnachtsschmuck im Haus.
Diese schöne Bauernregel meint, die Zeit des winterlichen Spinnens in der Stube endet nun und die Arbeit auf dem Feld beginnt. Gleichzeitig bleibt der Tag länger hell, so dass noch bei Tageslicht Abendbrot gegessen wird.
In früheren Zeiten war Mariä Lichtmess ein Lostag, an dem das Bauernjahr begann und die Löhne ausgezahlt wurden. Zudem endeten an Mariä Lichtmess oft die Arbeitsverhältnisse von Mägden und Knechten.


