Seit diesem Schuljahr 2025/26 werden die sogenannten Mathematik-Lernbänder in Klasse 1 verbindlich an allen Grundschulen in Baden-Württemberg eingeführt. Ein sukzessiver Ausbau bis Klassenstufe 4 soll bis zum Schuljahr 2028/2029 erfolgen. Damit reagiert das Land auf den steigenden Bedarf, mathematische Basiskompetenzen frühzeitig und gezielt zu stärken.
Was steckt dahinter?
Mathematik-Lernbänder sind fest im Stundenplan verankerte Übungszeiten von mindestens 40 Minuten pro Schulwoche. Sie ergänzen den regulären Mathematikunterricht, sind aber kein eigenes Fach.
Inhalte und Umsetzung
Im Zentrum steht die Arithmetik, also das grundlegende Rechnen. Ausgangspunkt ist der Bildungsplan, auf dessen Basis die Inhalte ausgewählt werden. Dabei sollen insbesondere zwei didaktische Prinzipien stärker umgesetzt werden:
Ziel des Konzepts
Ziel der Mathematik-Lernbänder ist die gezielte Förderung aller Schülerinnen und Schüler. Durch regelmäßiges, angepasstes Üben sollen grundlegende Rechenfertigkeiten gesichert, vertieft und automatisiert werden. Sie sollen langfristig dazu beitragen, dass mehr Kinder tragfähige mathematische Grundlagen entwickeln – eine zentrale Voraussetzung für ihren weiteren Bildungsweg.
Anja Wespel, Klassenlehrerin Kl. 1a