
Sie hatten noch nicht viel Erfahrung mit Mathe-Knobeln im Team – und erreichten auf Anhieb Platz zwei in Südwestdeutschland: Die Fünftklässler Julian Fritsch, Janosch Ober, Elena und Sophia Tourgaidis waren beim internationalen Bolyai-Mannschaftswettbewerb das zweitbeste Team von 180 in der Gruppe Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland. In Deutschland insgesamt schafften sie einen hervorragenden sechsten Rang.
Auch das Team der Klassenstufe neun mit Winnie Huang, Nanuk Fink, Caroline von Homeyer und Stanislav Spesivtsev kam mit einem fünften Platz in die „T-Shirt-Ränge“. Denn bis Platz sechs erhalten die Gewinner ein begehrtes T-Shirt sowie ein Knobelspiel.
Das Arbeiten im Team macht mehr Spaß als alleine und schafft Erfolgserlebnisse. Dabei gemeinsam können mathematische Aufgaben gelöst werden, die einzeln nicht machbar sind. Deshalb ist der Bolyai-Mannschaftswettbewerb so beliebt. Hier müssen in einer Stunde 14 knifflige Fragestellungen beantwortet werden. Neben neuen Strategien und Kreativität für die ungewöhnlichen Fragestellungen sind auch Kooperation und Zeiteinteilung der vier Teilnehmer gefordert.
Bolyai war ein ungarischer Mathematiker, der im 19. Jahrhundert die nicht-euklidische Geometrie voranbrachte. Der nach ihm benannte Teamwettbewerb wurde vor 22 Jahren an einem Budapester Gymnasium ins Leben gerufen. Heute treten in Deutschland 25.000 Schüler an.
Leider mit Platz sieben knapp am T-Shirt vorbei zeigte das Abiturienten-Team mit Vincent Birkel, Amy Huang, Robin Humberg und Timo Vetter eine dennoch starke Leistung.
Birgit Schillinger


