Gelebte Ernährungsbildung im Rahmen der Aktionswoche Kitaverpflegung 2026
Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche zum Tag der Kitaverpflegung 2026 durfte der Elisabeth-Ding-Kindergarten in Leimen am Donnerstag, dem 30. April 2026, einen besonderen Gast begrüßen: Der baden-württembergische Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, informierte sich vor Ort über die gelebte Ernährungsbildung in der Einrichtung. Die Aktionswoche, die vom 4. bis 8. Mai 2026 stattfindet, stellt bundesweit die Bedeutung einer ausgewogenen, nachhaltigen und kindgerechten Verpflegung in Kitas in den Mittelpunkt und möchte für gesundheitsfördernde Ernährung bereits im frühen Kindesalter sensibilisieren.
Die Stadt Leimen zeigte sich sehr erfreut über den Besuch des Ministers und die Aufmerksamkeit für das Thema Kitaverpflegung. Bürgermeisterin Claudia Felden war ebenfalls vor Ort und begleitete den Besuch mit großem Interesse. Dabei hob sie besonders hervor, dass der Elisabeth-Ding-Kindergarten in diesem Bereich seit Jahren eine Vorreiterrolle einnimmt und mit seinem Engagement weit über die Stadt hinaus als Beispiel für gute Praxis gilt. Zudem betonte sie den hohen Stellenwert der Einrichtung für Leimen.
Nach der Begrüßung durch die Leiterin der Einrichtung, Claudia Neininger-Röth, wurde bereits zu Beginn deutlich, wie eng Ernährung und Bildung im Kindergartenalltag miteinander verbunden sind: Mit fröhlichen Liedern rund um das Thema Essen sorgten die Kinder für einen gelungenen Einstieg in den Besuch.
Im Anschluss daran kamen verschiedene Vertreterinnen und Vertreter zu Wort. Besonders im Fokus standen dabei das Engagement der Einrichtung sowie Verankerung der frühkindlichen Ernährungsbildung im pädagogischen Konzept. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte Bürgermeisterin Felden dem Minister sowie Claudia Neininger-Röth ein kleines Geschenk.
Ein besonderer Höhepunkt: Gemeinsam mit den Kindern probierten Minister Hauk und Bürgermeisterin Felden frisch gebackenes Brot und bereiteten am Lagerfeuer Stockbrot zu. Ergänzt wurde das Erlebnis durch selbst hergestellte Kräuterbutter aus im Kindergarten angebauten Kräutern – ein anschauliches Beispiel für den Weg „vom Beet bis auf den Teller“.
Beim anschließenden Rundgang durch die Einrichtung zeigte sich, wie konsequent dieses Konzept im Alltag umgesetzt wird. Die Küche, in der täglich frisch und kindgerecht gekocht wird, sowie der Essbereich als Ort des gemeinsamen Lernens und Miteinanders bildeten zentrale Stationen.
Der Elisabeth-Ding-Kindergarten orientiert sich dabei an den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und steht für eine ausgewogene, nachhaltige und gesundheitsfördernde Gemeinschaftsverpflegung. Zusätzlich ist die Einrichtung seit vielen Jahren BEKI-zertifiziert und gilt damit als Beispiel für gelebte Ernährungsbildung, bei der Kinder spielerisch und alltagsnah an gesunde Ernährung herangeführt werden.
Der Besuch verdeutlichte insgesamt, mit wie viel Engagement und Überzeugung der Elisabeth-Ding-Kindergarten Ernährung, Bildung und Gemeinschaft verbindet und damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Ernährungsbildung im frühen Kindesalter leistet.


