Im Rahmen des Jahresthemas „Berufe“ durften die Kinder vom Finkenweg kürzlich einen ganz besonderen Ausflug erleben: Die Kinder trafen sich im Wald mit dem Förster, um dessen vielfältige Aufgaben kennenzulernen und den Wald aus einer neuen Perspektive zu entdecken.
Da die Kinder einmal wöchentlich im Wald unterwegs sind, war das Treffen mit dem Förster eine wertvolle Ergänzung. Viele Dinge, die sie sonst beim Spielen beobachten, wurden nun verständlicher oder konnten direkt erklärt werden.
Zu Beginn sollten die Kinder verschiedene Blätter suchen, anhand derer anschließend drei Baumarten besprochen wurden. Spielerisch ging es weiter. Der Förster nannte jeweils einen der drei Bäume, und die Kinder sollten sich zu einem passenden Baum stellen. So war Bewegung, Aufmerksamkeit und jede Menge Spaß garantiert.
Im Anschluss erklärte der Förster, wie und warum Bäume mit farbigem Spray markiert werden. Besonders spannend fanden die Kinder den sogenannten Zukunftsbaum, ein Baum, der besonders geschützt wird, damit er gut wachsen kann, genügend Licht erhält und ausreichend Platz um sich herum hat.
Ein weiteres Highlight war ein echtes Vogelnest, das die Kinder aus nächster Nähe betrachten durften. Gemeinsam überlegten sie, welche Materialien ein Vogel für den Nestbau verwendet. Danach wurden die Kinder selbst aktiv. In kleinen Gruppen sammelten sie Äste, Moos und andere Naturmaterialien und bauten eigene Vogelnester.
Zum Abschluss zeigte der Förster noch, was er alles in seinem Auto mitführt. Von Werkzeugen bis hin zu Ausrüstung für die Waldpflege gab es viel zu entdecken.
Es war ein spannender und lehrreicher Vormittag, der den Kindern nicht nur viel Freude bereitet hat, sondern ihnen auch einen lebendigen Einblick in den Beruf des Försters und die Bedeutung des Waldes vermittelt hat. Gleichzeitig hat das Treffen vieles, was die Kinder bei ihren regelmäßigen Waldtagen erleben, noch besser nachvollziehbar gemacht.


