
Im Familienzentrum Villa Federbach entsteht ein neuer Ort der Begegnung: das „Generationen-Wohnzimmer“. Ab Mittwoch, 26. November, lädt das Familienzentrum in Kooperation mit dem Seniorenrat Malsch jeden Mittwoch von 15 bis 16 Uhr zu einem gemütlichen offenen Treff ein. Es gibt Kaffee, Tee und Kuchen sowie kleine Bastelangebote und Spielmöglichkeiten für die Kinder.
Das Ziel dieses neuen Formats ist es, Brücken der Begegnung zwischen Jung und Alt zu bauen - zwischen Familien, die sich eine Wunsch-Oma/Wunsch-Opa, eine Bonus-Tante/Bonus-Onkel wünschen, und Seniorinnen und Senioren sowie anderen Interessierten, die den Austausch mit jüngeren Generationen vermissen. So soll ein Ort des Kennenlernens entstehen, an dem Begegnung, Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung wachsen können.
„Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, zitiert Stephanie Seibert, Mitglied des Leitungsteams des Generationen-Wohnzimmers, ein afrikanisches Sprichwort. Dieser Gedanke, so Seibert, stehe im Zentrum des Projekts: mehr Gemeinschaft, mehr Miteinander und gegenseitige Unterstützung im Alltag.
Gerade in einer Zeit, in der viele Familien ohne Großeltern in der Nähe leben und ältere Menschen oft soziale Kontakte vermissen, soll das „Generationen-Wohnzimmer“ eine Brücke zwischen den Generationen schlagen. Es bietet Raum für Begegnungen, Gespräche und das Entstehen neuer Beziehungen – ganz zwanglos, offen und herzlich.
Das Angebot ist eine Kooperation des Familienzentrums Villa Federbach mit dem Seniorenrat Malsch. Der Treff kann ohne Anmeldung besucht werden, ist kostenfrei und steht allen offen, die Lust auf Gemeinschaft haben. Einfach vorbeikommen, sich wohlfühlen, miteinander ins Gespräch kommen – das ist die Idee des Generationen-Wohnzimmers.