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Mit den BNN auf Tour

Bei ihrer Stadtwanderung durch alle Karlsruher Stadtteile machten BNN-Redakteur Holger Keller und Stadtredaktionsleiter Stefan Proetel Station in Neureut....
Gemeinsam unterwegs mit den BNN-Redakteuren Holger Keller und Stefan Proetel waren FKHN-Vorsitzender Heinz Schuster und FKHN-Vorstandsmitglied Ingrid Volmer (von rechts).Foto: Jäger

Bei ihrer Stadtwanderung durch alle Karlsruher Stadtteile machten BNN-Redakteur Holger Keller und Stadtredaktionsleiter Stefan Proetel Station in Neureut. Nachdem sie mit Ortsvorsteher Thomas Jäger im Rathaus über aktuelle Themen gesprochen hatten, erwarteten Heinz Schuster, Vorsitzender des Freundeskreis Hallenbad Neureut (FKHN), und Ingrid Vollmer, Pressearbeit im FKHN, die beiden und liefen mit ihnen gemeinsam bis zum Adolf-Ehrmann-Bad. Unterwegs machte man auf den möglichen Standort eines neuen Bades aufmerksam, auf die Notwendigkeit eines Nordschulneubaus mit Mehrzweckhalle, auf das neue Zentrum III. Schuster machte deutlich, dass das Bad Heimat dreier Vereine, jedoch kein reines Neureuter Bad sei, sondern von elf Schulen genutzt werde und für rund 70.000 Menschen in den nördlichen Stadtteilen wichtig sei. Es würde mit einem Neubau also ein Nordbad entstehen. Der FKHN nutzte die Chance, das Thema Erhalt des Badstandortes Neureut und Neubau eines Bades in der Redaktion der BNN zu verankern.

FKHN will ins Bad investieren

Bei seiner Jahreshauptversammlung in der „Traube“ machte der Freundeskreis Hallenbad Neureut (FHN) deutlich, dass er sich nicht nur mit öffentlichkeitswirksamen Einsätzen für den Erhalt des Badstandortes Neureut stark mache, sondern auch direkt in den Erhalt des alten Adolf-Ehrmann-Bades investieren wolle. In der Vergangenheit hat der FKHN bereits neue Saunabänke bezahlt und für die Liegewiese große Sonnenschirme und Liegen angeschafft – die jetzt leider nicht mehr genutzt werden, da das Bad im Sommer geschlossen bleibt. Dennoch wolle man investieren, beispielsweise in neue Duschköpfe und -armaturen. Mit Bäderchef Oliver Sternagel will man ausloten, wo ein Einsatz der FKHN-Mittel sinnvoll ist.

Geld nimmt man auch in die Hand, um in diesem Sommer erneut ein Mitgliederschwimmen anzubieten.

Ab sofort können FKHN-Vereinsmitglieder jeweils dienstags von 18 bis 19 Uhr und freitags von 19 bis 20 Uhr im für die Öffentlichkeit geschlossenen Bad schwimmen. Der FKHN mietet dazu eine Bahn, die fachkundige Aufsicht gewährleistet die DLRG Neureut. Das Schwimmen erfolgt auf Spendenbasis, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorzugsweise aufs Konto des FKHN überweisen.

Neben Treffen mit Bäderchef Oliver Sternagel sucht man auch das Gespräch mit Sportdezernentin Yvette Melchien im Karlsruher Rathaus. Dort wird der geschäftsführende Vorstand des FKHN schon in wenigen Tagen seine Pläne für einen Badneubau vorstellen können. Starke Rückendeckung erfährt der FKHN durch Ortsvorsteher Thomas Jäger, der der Versammlung deutlich machte, dass er nicht müde werde, Stadträte für das Thema zu sensibilisieren. Jäger dankte dem FKHN und bat darum, nicht müde zu werden und weiter für ein neues Bad in Neureut zu kämpfen.

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Ausgabe 20/2026
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