Kanäle und Brücken werden in diesem Jahr in Hörden saniert. Gleichzeitig verlegen die Stadtwerke Leerrohre für Strom und Glasfaser. Damit sich jeder einen Eindruck von den aktuellen und geplanten Baustellen im Flößerdorf verschaffen kann, lädt die Stadtverwaltung am Dienstag, 19. Mai, zu einem informativen Rundgang ein: „Baustelle vor Ort“.
Treffpunkt ist um 17.30 Uhr auf dem unteren Parkplatz an der Flößerhalle – am Bauzaun, hinter dem das Material für die Kanalsanierungsmaßnahme lagert. Dort begrüßt Oberbürgermeister Michael Pfeiffer die Interessierten, bevor es mit Ortsvorsteherin Barbara Bender, Mitarbeitern der Stadtwerke, der ausführenden Baufirma, der städtischen Tiefbauabteilung sowie dem Ordnungsamt zur aktuellen Baustelle an der Kreuzung Landstraße/Hördener Straße geht. Die Fachleute informieren über den aktuellen Stand der Kanalsanierung und über weitere Baumaßnahmen in diesem Jahr. Bei dem Rundgang können die Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen – etwa zu den Umleitungen, auf die sie sich während der Maßnahmen einstellen müssen.
In vollem Gange ist derzeit die Kanalerneuerung an der Kreuzung Landstraße/Hördener Straße. Dort liegt der Schacht, in dem die Abwasserkanäle des Ortsteils zusammengeführt werden. Der bestehende Mischwasserkanal wird hier deutlich vergrößert, parallel wird ein separater Regenwasserkanal gebaut. Wie es im Erdreich aussieht, in welchen Dimensionen sich die Maßnahme bewegt und wie die Arbeiten koordiniert werden, damit eine zukunftsfähige Infrastruktur entstehen kann, erfahren die Besucher bei dem Rundgang.
Die Straße ist aufgegraben, die Wasser- und Abwasserleitungen sowie die Gasleitung wurden provisorisch umgelegt, damit die Versorgung auch während der Bauzeit gewährleistet ist. Derzeit werden Schäden im bestehenden Schacht behoben, die im Laufe der vergangenen 70 Jahre aufgetreten sind. Der starke Regen in den vergangenen Tagen hat die Arbeiten erschwert, so dass noch nicht klar ist, ob der Zeitplan eingehalten werden und die Landstraße im Juni wieder freigegeben werden kann.
Die Regelung „Kraftfahrstraße“ auf dem Teilstück der B 462 zwischen Hördener Kreisel und Ausfahrt Gaggenau-Ost wurde inzwischen aufgehoben. Damit dürfen auch Traktor- oder Rollerfahrer sowie Fahrer anderer langsamer Kraftfahrzeuge die ausgewiesene Umleitung über die Bundesstraße fahren. Diese Regelung gilt, bis die Durchfahrt über die Landstraße wieder möglich ist.
Das Teilstück der Hördener Straße bis zum Bahnübergang bleibt bis voraussichtlich November gesperrt. Aufrechterhalten wird auch das Halteverbot in der Alemannenstraße. So kann der Umleitungsverkehr durch die Klingelbergstraße ungehindert fließen – auch über den dortigen Bahnübergang.
