Das jüdische Pascha-Fest erinnert an den Auszug aus Ägypten und wurde für die Israeliten zur zentralen Befreiungserfahrung. Als Christen verbinden wir mit dem Pascha-Fest die letzten Tage im Leben Jesu: Sein Leiden und Sterben am Kreuz. Nach Jesu Auferstehung am Ostertag versuchten seine Anhänger zu begreifen, was in den Tagen zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag geschehen ist. In den heiligen Schriften fanden die ersten Christen Worte und Erzählungen, in denen sie Hinweise fanden, wie das Leben und Sterben Jesu zu deuten sind. Wie die ersten Christen versuchen wir, uns dem Ostergeheimnis zu nähern. In der Feier der Liturgie, in Zeiten der Stille und Meditation, aber auch in gemeinsamen Gesprächen wollen wir nachspüren, welche Bedeutung „der Auszug durch das Rote Meer“ für mein/für dein Leben haben könnte.
Termin: Donnerstag,2.4.2026 bis Ostersonntag, 5.4.2026
Leitung: Markus Blüm, geistlicher Referent