An die Medien Zahl der Woche: 2 • Tauscht man alte Module und Systemkomponenten einer Photovoltaikanlage gegen neue aus, um Leistung und Wirtschaftlichkeit zu erhöhen, spricht man von Repowering. Wann lohnt sich Repowering?Im Repowering steckt viel Potenzial. Neue Photovoltaikanlagen sind effizienter und leistungsstärker. Das liegt unter anderem am gestiegenen Wirkungsgrad der Solarzellen: Die Industrie nutzt neue Zelltechnologien, zudem werden optimierte Materialien und Zellstrukturen eingesetzt. Auch die Wechselrichter sind besser geworden, Leistungsoptimierer maximieren darüber hinaus die Stromerzeugung. Die alten Module weiternutzen oder abgebenEs besteht auch die Möglichkeit, alte, funktionsfähige Module zusätzlich zu den neuen an einer anderen Stelle des Hauses anzubringen, etwa an der Fassade. Dabei kann möglicherweise sogar der neue Wechselrichter der repowerten Anlage genutzt werden. So sorgt man etwa in Richtung Süden oder auch in West- und Ostausrichtung für mehr Ertrag: eine günstige Art, eine Photovoltaikanlage zu erweitern. Oder man verschenkt die Module an die Nachbarn, die noch keine Photovoltaikanlage haben. Auch eine Abgabe ist möglich: Kommunale Wertstoffhöfe nehmen die alten Module und den Wechselrichter an, Privatpersonen entstehen keine Kosten. Bei gewerblichen Anlagen sind Entsorgungsunternehmen zuständig, hier zahlt der Anlagenbetreiber. Nach der Abgabe zur Entsorgung müssen laut EU-Richtlinie WEEE (Waste of Electrical and Electronic Equipment) mindestens 80 Prozent eines Moduls, bezogen auf das Modulgewicht, recycelt werden. |