Am Mittwoch, 10.6.um 19.30 Uhr fand turnusmäßig die Hauptversammlung des Frauenbundes mit 32 anwesenden Mitgliedern und Gästen im katholischen Gemeindezentrum St. Georg statt.
Begrüßt wurden alle Anwesenden von Marita Riedle vom Leitungsteam. Ebenso nahm Susanne Geyer die Totenehrung für zwei verstorbene Mitglieder vor.
Der Kassenbericht, von Kassiererin Ursula Riek vorgetragen, zeigte Einnahmen, sowie Ausgaben und Spenden für verschiedene Einrichtungen, die der KDFB seit Jahren unterstützt. Die Entlastung der Kassenprüfung wurde einstimmig angenommen. Im Vorfeld wurde die Kassenführung von Dorothea Benz und Elvira Schaller geprüft.
Der anschließende Jahresrückblick mit Power-Point-Präsentation zeigte die zahlreichen Aktionen im Jahr 2025 auf.
Marita Riedle informierte über die kommenden Veranstaltungen wie Frauenfest in Untermarchtal und den Jahresausflug nach Heidelberg, die mit verpflichtenden Anmeldungen wegen der Kosten verbunden sind.
Anschließend referierte Frau Wanisch, als Koordinatorin des häuslichen Kinder- und Jugend-Hospizdienstes Kirchheim. Diese Einrichtung ist für den gesamten Kreis Esslingen zuständig für die ambulante Betreuung von betroffenen Kindern in von Krebs erkrankten Familien. Träger dieser Einrichtung ist die katholische Gesamtkirchengemeinde von Kirchheim. Arbeitgebermäßig ist der Malteser Hilfsdienst verantwortlich. Frau Wanisch betreut die ehrenamtlichen Mitarbeiter die einmal wöchentlich für zwei bis drei Stunden die betroffenen Familien besuchen. Für diese ist eine halbjährliche Vorbereitungszeit notwendig um die nötigen Kenntnisse für diese sehr sensible und einfühlsame Tätigkeit zu vermitteln. Spenden und finanzielle Zuwendungen tragen dazu bei um auch besondere Wünsche der erkrankten Kinder zu erfüllen. Ebenso gibt es auch ein Clown-Team, das auch Freude und Spaß in die Familien, wenn gewünscht, bringt. Auch Trauerbegleitung verwaister Eltern und Ehepartnern werden angeboten. Momentan werden ungefähr 25 Familien von 50 Ehrenamtlichen über Jahre hinweg betreut. Alle Krankenkassenversicherten haben das Anrecht auf hospizliche Betreuung, die im Palliativgesetz verankert ist. Viele Fragen interessierter Frauenbundmitglieder konnten an diesem Abend beantwortet werden, da wenig in der Öffentlichkeit bekannt ist.
Am Schluss machte Irmgard Straub, frühere Vorsitzende des KDB darauf aufmerksam wie wichtig politisches Engagement aller katholischen Frauen ist, wie im Forum Maria 2.0 sowie bezugnehmend auf die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ die Gleichberechtigung von Männern und Frauen forderten, durch vier außergewöhnliche Frauen wie Helene Weber, ebenfalls Mitglied im KDFB, 1949 vertreten waren.
Sabine Zielasko