
Nicht nur junge aufstrebende Spieler, sondern auch etablierte Profis mit Grand-Slam-Turniererfahrung haben am MLP-Cup teilgenommen und ATP-Weltranglistenpunkte gesammelt. Es verwundert nicht, dass die Namensliste derer, die heute im Spitzentennis wohlbekannt und beim MLP-Cup am Start gewesen sind, lang und prominent ist. Zu ihnen gehören unter anderem Davis Cup Spieler wie Jan-Lennart Struff sowie Mario Ancic, der diesen bereits gewinnen konnte. Auch Ruben Bemelmans stand mit dem Belgischen Nationalteam im Davis Cup Finale, gewann den MLP-Cup gleich zweimal und war stets Publikumsliebling.
Wimbledonhalbfinalist Vladimir Voltchkov aus Weißrussland oder der mehrfache Grand-Slam-Sieger im Doppel Philipp Petzschner bereicherten das Turnier und kehren heute bisweilen als Trainer von Spielern der neuen Generation nach Nußloch zurück. Spätere Olympiamedaillen-Gewinner (Florin Mergea), Grand Slam-Sieger (Kevin Krawietz, Andreas Mies) und nicht zuletzt Dustin Brown und Gael Monfils haben in Nußloch ihre Spuren hinterlassen.
Der Niedersachse Tom Zeuch hat sich beim Vorbereitungsturnier des MLP-Cup 2026 den begehrten Startplatz im Hauptfeld gesichert. Der 20-Jährige vom TC Alsfeld setzte sich bei der Wildcard-Challenge vom 2. bis 4. Januar im Zentrum Aktiver Prävention (ZAP) in Nußloch in einem spannenden Finale im Match-Tiebreak gegen Moritz Hoffmann vom TC Weinheim durch.
Mit dem Sieg erhält Zeuch eine Wildcard für das Hauptfeld des traditionsreichen ITF-Tennisturniers, das vom 25. Januar bis 1. Februar bereits zum 21. Mal ausgetragen wird. Für Hoffmann blieb als Zweitplatzierter die Teilnahme an der Qualifikation.
Die Wildcard-Challenge gilt seit Jahren als fester Bestandteil der Turniervorbereitung. Sie bietet Nachwuchsspielern die Chance, sich für das internationale Teilnehmerfeld zu empfehlen. „Dieses Format ist eine wertvolle Plattform, um jungen Spielern den Weg auf die größere Tennisbühne zu ebnen“, erklärten die Veranstalter.