Am 12. Juni wurde im Schloss Bruchsal das Mobile Geschichtslabor des Lernorts Kislau „Wo fängt Unrecht an?“ eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 12. September 2026 als Sonderausstellung im Schloss zu sehen und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit Fragen von Demokratie, Ausgrenzung, Menschenrechten und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen.
Zur Eröffnung begrüßte die Leiterin des Amts für Familie und Soziales Inge Strauß die Gäste in Vertretung von Oberbürgermeister Sven Weigt. In ihrem Grußwort betonte sie die Bedeutung von Jugendbeteiligung und politischer Bildung für eine lebendige Demokratie. Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Bauhof Demokratie“ der Kommunalen Jugendpflege Bruchsal, das im Rahmen der „Wertstätten der Demokratie“ durch die Baden-Württemberg Stiftung gefördert wird.
Auch der neu gewählte Jugendgemeinderat richtete in Person von Leonie Kretz ein Grußwort an die Anwesenden und hob die Bedeutung von Mitbestimmung, Vielfalt und demokratischem Miteinander hervor. Janne Krämer von der Schlossverwaltung ging in ihrem Grußwort kurz auf die geschichtliche Verbundenheit vom Schloss Bruchsal und Kislau ein.
Im Anschluss an die Grußworte führte Frau Dr. Andrea Hoffend vom Lernort Kislau in die Ausstellung und deren Hintergrund ein. Anschließend hatten die Gäste Gelegenheit, das Mobile Geschichtslabor selbstständig zu erkunden. Unterstützt wurden sie dabei von den neu ausgebildeten Labor Guides. Die Jugendlichen hatten sich in einem zweitägigen Workshop auf ihre Aufgabe vorbereitet und werden während der Ausstellungszeit auch Schulklassen und andere Gruppen durch das Geschichtslabor begleiten.
Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei. Informationen zu Öffnungszeiten sowie Buchungsmöglichkeiten für Gruppen und Schulklassen sind auf der Homepage der Stadt Bruchsal zu finden.