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Modellballonfeschdle_Hr. Schulz

Gelungenes Modellballonfeschdle trotz schwieriger Wetterbedingungen Schon traditionell ist die Eröffnung und die Begrüßung der Ballonteams aus...
Begrüßung im Rathaus Althütte

Gelungenes Modellballonfeschdle trotz schwieriger Wetterbedingungen

Schon traditionell ist die Eröffnung und die Begrüßung der Ballonteams aus ganz Deutschland, der Schweiz und Luxemburg durch Bürgermeister Sczuka im Sitzungssaal des Rathauses. So auch am Freitagnachmittag, als die sich zum elften Mal in Althütte trafen, um dort ihre Ballone in die Luft zu bringen. Der Höhepunkt der Veranstaltung ist sowohl für die Zuschauer als auch für die Piloten selbst das Ballonglühen am Samstagabend. Und das war auch in diesem Jahr so, trotz anfangs mehr Wind, als die Ballone vertragen.

Die kleinen Ballone sind, weil sie sehr leicht sind und in ihren Hüllen nur ein geringer Druck herrscht, sehr empfindlich für Wind. Eigentlich kann man sie nur bei gefühlter Windstille aufrüsten und fahren. Denn ab einer gewissen Windstärke, und vor allem bei böigem Wind, wird die Hülle eingedellt und läuft Gefahr, dass ein Loch in sie gebrannt wird. Das ist leider einem Teilnehmer am Samstagnachmittag auch passiert.

Sonnig und warm war es noch am Freitagnachmittag. Deswegen fiel die Begrüßung auch eher kurz, aber nicht minder herzlich aus. Schließlich waren die Teams ja zum Ballonfahren angereist, und weil die Aussichten für den Samstag eher unsicher waren, ging es gleich nach Sechselberg auf den Sportplatz. Das eigentlich anvisierte Fahrtgebiet im Tal bei Fautspach kam nicht in Frage, weil hier noch das Wasser auf den Wiesen stand, und so wurde auf den Sportplatz umgezogen.

Bereits am Samstagmorgen kündigte sich die Wetteränderung an. Obwohl anfangs noch ruhig und kaum Luftbewegung, nahm der Wind recht rasch zu und verhinderte ab etwa 8:30 weitere Fahrten. Deswegen stieg auch die Nervosität, ob das Glühen und vor allem der Auftritt der Bärenbande klappen würde. Mehrfach beratschlagten die Ballöner bei ihren Briefings, was sie tun könnten, ob ihre Vorführungen und das Glühen stattfinden kann, und welche Alternativen gegebenenfalls bestehen.

Diese wurden auch gefunden. Ein Teilnehmer stellte eine ältere Ballonhülle als begehbare Hülle zur Verfügung. Dazu wurde sie von zwei Aufrüstgebläsen mit Luft gefüllt, sodass Kinder sie von innen besuchen konnten. Das fand auch guten Zuspruch, verhinderte Langeweile bei den Kindern und Zuschauern und verringerte die Ungeduld beim Warten auf das angekündigte Ballonglühen.

Derweil untersuchten mehrere Piloten den Sportplatz, ob sich nicht doch noch ein ruhiger Bereich finden ließe, in dem die Ballone aufgestellt werden könnten. Der fand sich letztlich auch in der nordwestlichen Ecke des Platzes. Gegen 18:00 wurden dann auch die ersten Ballone aufgerüstet und das Glühen begann. Die zur Verfügung stehende Fläche war jedoch nicht groß genug, um alle 20 Ballone gleichzeitig in die Luft zu bringen. Darum wurde entschieden, dass mit Hoffnung auf weiter nachlassenden Wind in einem rollierenden System zuerst die Ballone mit den Hüllen in der üblichen Form zum Leuchten gebracht werden sollen. Sofern der Wind weiter nachlassen würde, käme danach die Bärenband zum Einsatz. Das wäre dann auch der krönende Abschluss des Modellballonglühens.

Und tatsächlich: Petrus hatte ein Einsehen und der Wind ließ nach. So konnten dann wie vorgesehen ab etwa 18:00 die ersten Ballone aufgerüstet werden und das angekündigte Ballonglühen begann. Gegen 18:45 hatte dann die Bärenbande ihren großen Auftritt. 6 einheitliche und ein etwas kleinerer Bär leuchteten und verzauberten mit ihrem Anblick das Publikum und ganz besonders die anwesenden Kinder. Einmal mehr bewiesen die Ballöner, dass sie auch aus widrigen Bedingungen heraus noch etwas gestalten können. Nach einhelliger Meinung wurde so aus dem 11. Modellballonfeschdle Althütte doch noch ein großer Erfolg, wenn nicht sogar das erfolgreichste Feschdle.

Nachdem auch am Sonntagmorgen noch einmal gefahren werden konnte, traten nach der Verabschiedung – auch wieder durch Bürgermeister Sczuka – die Teilnehmer ihre Heimwege an.

Erscheinung
Mitteilungsblatt der Gemeinde Althütte
NUSSBAUM+
Ausgabe 10/2026
von Gemeinde Althütte
02.03.2026
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