
Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Momente der Erinnerung als ein Cowboy über die Leinwand ritt und rauchte: Ich geh meilenweit für sonst nichts. Schlank und rassig, von Kopf bis zur Glut. Der uns glauben machen wollte, das sei geschmackvolles Genießen auf leichte Art. Der Duft der großen weiten Welt. Reine Lebensfreude. Echter Geschmack, ein Erlebnis. Genuss im Stil der neuen Zeit. Die leichte Würze eines schönen Tages. Doch die Tage sind vorbei, die Tabakaußenwerbung weitgehend verboten und unsere Kneipen rauchfrei im Sinne der Gesundheit. Denn wie schon Johann Sebastian Bach vertonte: „wenn nun die Pfeife angezündet, so sieht man, wie im Augenblick. Der Rauch in freier Luft verschwindet. Nichts als die Asche bleibt zurück. So wird des Menschen Ruhm verzehrt. Und dessen Leib in Staub verkehrt.“ Ein treffendes Bild für die Kürze und Vergänglichkeit unseres Daseins. Wie Rauch vergehen unsere Lebenstage und mit ihnen so viele unserer Pläne und Bemühungen – alles worauf wir Overstolz waren. Unser Leben als ein Dampfwölkchen, dessen Tage verschwinden wie Rauch. Wäre es daher nicht weise für die Ewigkeit vorzusorgen? Jesus Christus lädt ein, ihm zu vertrauen, denn dann bleibt nicht nur Asche zurück, sondern es beginnt etwas ganz Neues. Diese Fastenzeit könnte ein Anfang sein: rauchfrei, zum Schutze unserer Gesundheit, damit sich unsere Lebensträume nicht in Luft auflösen. Gott bietet uns ewiges Leben kostenfrei an: Liberté toujours - greifen wir zu!
-Stefan Harrer-