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Monitoringbericht/Kommentar ASV + Hinweis Mitgliederversammlung 08.05.2026

Terminhinweis: Die nächste Mitgliederversammlung findet am Fr., dem 08.05.26, ab 19.00 Uhr, statt. Hauptthema wird das anstehende Fischerfest am...

Terminhinweis:

Die nächste Mitgliederversammlung findet am Fr., dem 08.05.26, ab 19.00 Uhr, statt. Hauptthema wird das anstehende Fischerfest am Wochenende 06./07.06.26 sein. Auch für das leibliche Wohl der Versammlungsteilnehmer wird gegen Vorbestellung wieder gesorgt.

Kommentar zum Bericht „Monitoring am Hochholzer See“

In der letzten Ausgabe der Rundschau erschien ein Bericht zum Monitoring am Waldsee. Dieses war erfreulicherweise durch die Stadt Walldorf in Auftrag gegeben worden, nachdem der ASV über mehrere Jahre hinweg auf den stetig zurückgehenden Wasservogelbestand hingewiesen hatte. Das erste Monitoring im Jahr 2025 war zwar informativ, befasste sich allerdings in kaum einer Weise mit dem eigentlichen Grund des Auftrags. In dem Monitoring wird ausführlich von Fledermäusen, Singvögeln, Amphibien und der Pflanzenwelt berichtet, von Wasservögeln, Reptilien und Predatoren fehlt jedoch jegliche Information. Wir hoffen, dass das nun in Auftrag gegebene Monitoring für 2026 aussagekräftiger wird und vor allem einen belegbaren Grund für den Rückgang der Wasservogelpopulation der letzten Jahre aufzeigt.

In dem besagten Bericht wurde u. a. auch die Frage aufgeworfen, ob eventuell die im See lebenden Welse für den Verlust des Wasservogelbestandes verantwortlich sein könnten. Dem kann der ASV deutlich widersprechen. Das Vorkommen von Welsen von über einem Meter Länge ist im Waldsee bereits seit Mitte der 80er Jahre bekannt und auch dokumentiert. Wie diese in den See gelangt sind, ob durch Fremdbesatz, Auswilderung oder als Brut mit dem regulären Fischbesatz, ist nicht bekannt. Fakt ist jedoch, dass sie schon sehr lange Bestandteil des Ökosystems Hochholzer See sind! Trotz dessen entwickelte sich bis 2015 ein toller Wasservogelbestand am Waldsee. Schwäne, Haubentaucher, Stockenten, sowie Bless- und Teichhühner waren ständige Brutgäste. Den wahrscheinlichsten Grund für den Rückgang der Population, bis hin zum Totalverlust im Jahr 2025, haben wir schon des Öfteren konkret benannt. Wir hoffen, dass die nun getroffenen Maßnahmen der Stadt zu einer positiven Entwicklung beitragen. Einen ausdrücklichen Dank an dieser Stelle an die Stadt Walldorf für deren Unterstützung!

Erscheinung
Walldorfer Rundschau
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Ausgabe 18/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
Orte
Walldorf
Kategorien
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Panorama