Montag, 9. März, 18 Uhr in der Cafeteria im RKH Krankenhaus
Bietigheim:
Die wichtigsten Fragen zur Darmkrebsvorsorge, Vorträge und Informationen für Patienten, Angehörige und Interessierte
In Deutschland sind Krebserkrankungen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Darmkrebs zählt dabei zu den häufigsten Krebsarten. Jährlich erkranken rund 55.000 bis 60.000 Menschen neu an Darmkrebs, etwa 23.000 bis 25.000 Betroffene sterben daran.
Trotz dieser Zahlen gilt Darmkrebs als eine der Krebsarten mit sehr guten Heilungschancen – vorausgesetzt, er wird frühzeitig erkannt. In den meisten Fällen entwickelt sich Darmkrebs aus zunächst gutartigen Darmpolypen. Diese wachsen meist langsam über mehrere Jahre und verursachen anfangs keine Beschwerden. Gerade deshalb sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen von entscheidender Bedeutung: Werden Polypen frühzeitig entdeckt, können sie im Rahmen einer Darmspiegelung entfernt werden, bevor sich Krebs entwickelt.
Das persönliche Erkrankungsrisiko wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Neben Lebens- und Ernährungsgewohnheiten spielt insbesondere eine familiäre oder genetische Vorbelastung eine wichtige Rolle. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen eine ballaststoffarme und fleischreiche Ernährung, regelmäßiger Alkoholkonsum, Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht sowie die Nichtinanspruchnahme von Vorsorgeangeboten.
Ein gesunder Lebensstil, ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und die Teilnahme an empfohlenen Früherkennungsuntersuchungen können das Risiko für Darmkrebs deutlich senken.
Dr. Marc Müller, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hämato-Onkologie, Pneumologie und Palliativmedizin, wird in der Cafeteria des RKH Krankenhauses Bietigheim-Vaihingen am Montag, den 9. März, ab 18 Uhr zum Thema Darmkrebserkrankungen informieren. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion und für Fragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.


