Nach derzeitigem Stand wird es während der Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 19. Juli weder eine zentrale Fanmeile noch eine städtisch organisierte Großbildübertragungen geben, erklärte Julian Ruf von der Pressestelle der Stadt auf Anfrage unserer Redaktion.
Ob Vereine, private Akteure oder Gastronomiebetriebe eigenständige Konzepte planen, sei der Stadtverwaltung derzeit nicht bekannt. Entsprechende Vorhaben würden, soweit erforderlich, im Rahmen der geltenden rechtlichen Vorgaben und Genehmigungsverfahren behandelt. Nach Wahrnehmung der kommunal zuständigen Stellen habe die Bedeutung großer zentraler Public-Viewing-Angebote in den vergangenen Jahren insgesamt etwas abgenommen, führte Ruf weiter aus.
Die Stadtverwaltung bereitet sich dennoch organisatorisch auf das Ereignis sowie ein mögliches erhöhtes Besucheraufkommen vor – dabei würden Erfahrungen aus früheren Fußball-Großereignissen berücksichtigt, so Ruf. Im Mittelpunkt stünden insbesondere mögliche spontane Personenansammlungen im öffentlichen Raum, etwa nach Spielen oder bei größeren Fan-Gruppen in der Innenstadt. Für solche Situationen seien die zuständigen Stellen in Bereitschaft, um bei Bedarf angemessen reagieren und einen geordneten Ablauf sicherstellen zu können. (frh)



