Kurzfristig konnte sich Fridolin Einwald noch einen Startplatz für den Mozart 100 Ultra über 72 Kilometer und 3.300 Höhenmeter sichern und machte sich auf den Weg nach Salzburg. Der Start erfolgte am Samstagmorgen um 6:30 Uhr in St. Gilgen. In drei Startwellen wurden die Teilnehmenden durch einen schmalen Laufkanal geführt, um das Feld bereits im Ort und am ersten Anstieg zu entzerren.
Die erste Verpflegungsstation auf der Illingeralm nach rund zehn Kilometern nutzte Fridolin zum Auffüllen seiner Getränke, bevor es weiter Richtung Schafbachalm ging. Die Strecke bot eindrucksvolle Panoramablicke auf die umliegenden Gipfel und Seen. Bei Kilometer 33 lief Fridolin längere Zeit gemeinsam mit einer der führenden Frauen und war überrascht, wie gut er im Rennen lag.
Mit viel Energie verfolgte er sein Ziel, die Distanz in unter zehn Stunden zu bewältigen. Im Ziel in Fuschl am See stoppte die Uhr schließlich bei 8:33:59 Stunden, was ihm den 27. Gesamtplatz einbrachte. Eine herausragende Leistung, die er selbst erst in den folgenden Tagen richtig realisieren konnte.


