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Festival im Herbst

Mozartfest in Schwetzingen: So sieht das Programm 2026 aus

„Mozart ist nie zu Ende erzählt“, mit diesem Zitat wurde die Pressekonferenz von OB Matthias Steffan zum Mozartfest in Schwetzingen eröffnet.
Die Verantwortlichen des Mozartfestes freuen sich mit Oberbürgermeister Matthias Steffan (rechts) über die Programmvorstellung.Foto: ral

Schwetzinger, aber auch Angereiste dürfen sich von 25. September bis zum 11. Oktober in diesem Jahr auf das Mozartfest freuen. Rosa Grünstein, Vorsitzende der Mozartgesellschaft, eröffnete die Pressekonferenz, indem sie den Gästen klarmachte, dass die Qualität des Mozartfestes mit der Qualität in größeren Städten mithalten könne. "Sie finden in Schwetzingen all das, was Sie woanders auch finden", erklärte sie.

Highlights

Die Highlights 2026 präsentierte Nikolaus Friedrich im 51. Jahr des Mozartfestes: Darunter das Van Baerle Trio mit Isabelle van Keulen, die das Eröffnungskonzert am 25. September spielen. Mit Klavierquartett in Es-Dur von Mozart und den 6 Studien in kanonischer Form sowie dem Klavierquartett in Es-Dur von Robert Schumann geht es leichtfüßig in das Klassik-Festival. Es folgt das Geister Duo am 26. September, das schon zahlreiche internationale Klavierwettbewerbe gewonnen hat, wie Friedrich Nikolaus betont.

David Salmon und Manuel Vieillard lernen sich im Musikstudium kennen und bilden seither ein festes Duo. Sie spielen die Sonate in C-Dur von Mozart und Werke des Romantikers Franz Schubert. Die beiden Künstler, die in ganz Europa – so auch der Elbphilharmonie in Hamburg – Konzerte geben, sind zum ersten Mal in Schwetzingen zu Gast.

Streicher-Trio

Henja Semmler, Simone von Rahden und Anotoaneta Emanuilova bilden ein Streicher-Trio mit Violine, Viola und Violoncello, das das Publikum am 27. September mit Werken von Mozart und Beethoven überzeugen will. Die Kammermusikerinnen verbindet eine langjährige Freundschaft. Pianist Markus Becker mit Professur in Hannover unterhält mit Werken von Mozart und mit eigener Improvisation am Klavier am 2. Oktober das Publikum in der evangelischen Stadtkirche. Es soll wegen der Erfindungslust des Pianisten ein Abend voller Überraschungen werden, erklärt Nikolaus Friedrich.

Oberbürgermeister Steffan spricht bei der Pressekonferenz der Mozartgesellschaft von einem „jungen und erfahrenen Programm“ mit vielfach ausgezeichneten Musikern der „Spitzenklasse“. Mit der Bassettklarinette nimmt Organisator Nikolaus Friedrich selbst an den Konzerten teil: Das Vogler Quartett und Nikolaus Friedrich spielen am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, Werke von Mozart und Robert Fuchs. Zudem wird eine Uraufführung des Komponisten Sascha Lino Lemke gespielt.

Streicher in Aktion

Das Duo StringBreeze, spielt ihr Konzert „Tanz durch die Epochen“ zur Matinee am 4. Oktober mit Werken von Bach, Mozart, Manuel de Falla, Béla Bartók und Astor Piazzolla. Sie wollen mit dem internationalen Abendprogramm die Schwetzinger Zuschauer begeistern. Am 9. Oktober spielt das Trio Adorno neben Werken von Mozart auch Antonín Dvořák und Felix Mendelssohn Bartholdy. Das Quatuor Ardeo, vier Französinnen, spielen am 10. Oktober Werke von Mozart, Bartholdy und Beethoven. Am 11. Oktober bildet Pianist Florian Hölscher mit einem Klavierrecital mit Werken von Mozart, Anton Webern sowie Beethoven den Abschluss.

Auch für die kleinsten Gäste ist im Programm des Musikfestivals etwas dabei: Am 4. Oktober beginnt eine „magische Tanzreise“ für Kinder ab sechs Jahren. Melodien von Bach oder Bartok, inszeniert vom Duo StringBreeze, laden die Kleinsten zum Tanzen ein.

Fans der Zukunft

Laut Nikolaus Friedrich sollen so die „Mozartfans der Zukunft“ gewonnen werden. Auch das Stadtmarketing ist mit verkaufsoffenen Angeboten während der Festivaltage mit im Boot. „Wir bieten Weltklasse Musik zu erschwinglichen Preisen“, erklärt die Geschäftsführerin der Mozartgesellschaft Katharina Simmert. Im vergangenen Jahr seien es rund 2000 Gäste gewesen: „Die erwarten wir in diesem Jahr auch“, sagt sie.

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von Redaktion NUSSBAUMRedaktion NUSSBAUM
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