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Nach Verdacht

Murg: Kein Nachweis von K.-o.-Tropfen bei Faschingsfeier

Die Polizei beendet eine Fastnachtsveranstaltung in Murg vorzeitig. Mehrere Menschen hatten über Symptome von K.-o.-Tropfen geklagt. Nun liegt das Ergebnis der Blut- und Urinproben vor.
Mehrere Menschen hatten auf einer Faschingsfeier in Murg über Symptome von K.-o.-Tropfen geklagt. Der anfängliche Verdacht erhärtete sich nicht. (Symbolbild)
Mehrere Menschen hatten auf einer Faschingsfeier in Murg über Symptome von K.-o.-Tropfen geklagt. Der anfängliche Verdacht erhärtete sich nicht. (Symbolbild)Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Die Ermittlungen zu einem Verdacht auf K.-o.-Tropfen bei einer Faschingsfeier im Kreis Waldshut haben laut Staatsanwaltschaft keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine Straftat ergeben. Sechs Besucherinnen der Veranstaltung in Murg Mitte Februar hatten über typische Symptome von K.-o.-Tropfen geklagt. Dazu gehörten plötzliche Benommenheit, Erinnerungslücken und Übelkeit.

Die Beamten hatten die Veranstaltung daraufhin abgebrochen. In den Tagen darauf hatten sich sieben weitere Personen mit ähnlichen Symptomen bei der Polizei gemeldet.

Noch am frühen Morgen des nächsten Tages wurden den Betroffenen Blut- und Urinproben entnommen. Das Ergebnis der Analyse der Rechtsmedizin: Es wurden keine Substanzen gefunden, die typischerweise als K.-o.-Mittel genutzt werden. Laut Staatsanwaltschaft wäre mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch etwas nachweisbar gewesen, wenn solche Substanzen die Symptome verursacht hätten.

Angaben dazu, ob das Ermittlungsverfahren damit eingestellt wird, machte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht.

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