Vom 4. bis 7. Juni fand in diesem Jahr ein ganz besonderes Highlight für die gesamte MVU-Familie statt: Nach 11 Jahren Pause wurde endlich wieder ein gemeinsames Zeltlager organisiert.
Bereits am Abend des 3. Juni reiste das Betreuerteam nach Breitenberg auf das Freizeitgelände „Alte Säge“, um alles für die kommenden Tage vorzubereiten. Feldbetten wurden aufgebaut, das Aufenthaltszelt eingerichtet und die Feuerstelle getestet. Nach einer kühlen ersten Nacht im Zelt und letzten Vorbereitungen trafen am Donnerstag gegen 13 Uhr die ersten Teilnehmer ein.
Bei der Anmeldung erhielten alle eine eigens gestaltete „MVU on Tour – Camp Edition“-Trinkflasche sowie ein Armband. Dieses diente nicht nur als Erinnerung, sondern regelte gleichzeitig die Einteilung in Gruppen und Spüldienste.
Nachdem alle angekommen waren und ihre Zelte bezogen hatten, startete das Programm mit einem Kennenlernspiel. Anschließend durfte sich jede Zeltgruppe einen eigenen Namen geben und ein passendes Schild gestalten. Kreative Namen wie „Holz in der Hütte“, „Die Frühaufsteher“ oder „Die Bandscheibenbande“ sorgten dabei für Lacher. Da das Wetter zunächst nicht mitspielte, wurde der Nachmittag mit Gesellschaftsspielen wie Uno, Phase 10 oder Twister im Trockenen verbracht.
An den Vormittagen von Freitag und Samstag arbeiteten die Gruppen an einer gemeinsamen Aufgabe: Das Maskottchen, der „Muckel“, begab sich auf eine Reise durch verschiedene Länder. Jede Gruppe schrieb dazu eine eigene Geschichte, in die vorgegebene Begriffe eingebaut werden mussten.
Der Freitagnachmittag stand ganz im Zeichen von Workshops. Die Teilnehmer konnten zwischen verschiedenen Angeboten wählen: Neben Bastelaktionen wie dem Gestalten von Notenmappen, Magneten und Armbändern wurden auch Fackeln gebaut und Marmelade gekocht. Die jüngsten Teilnehmer errichteten sogar einen eigenen kleinen Barfußpark.
Am Abend ging es auf eine spannende Nachtwanderung. Ausgerüstet mit UV-Taschenlampen mussten versteckte Wegzeichen gefunden und leuchtende Spinnen gezählt werden – ein besonderes Erlebnis für alle.
Am Samstag folgte ein abwechslungsreiches Geländespiel mit verschiedenen Stationen. Dabei mussten die Gruppen unter anderem einen Blindenparcours bewältigen, Wasser transportieren, beim Renn-Memory ihr Gedächtnis beweisen und beim Picknickdeckenball Teamgeist zeigen. Den Abschluss bildete ein Floßbau-Wettbewerb, bei dem sich die stabilste Konstruktion durchsetzte.
Nach dem gemeinsamen Abbau am Sonntagvormittag bildete ein Abschlusskonzert den Höhepunkt des Zeltlagers. Dort wurden die zuvor einstudierten Musikstücke sowie die entstandenen Geschichten der Gruppen präsentiert – jeweils mit passender Darbietung.
Zum Abschluss gilt ein großer Dank:
Das Zeltlager 2026 wird allen Beteiligten sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.


