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Nachbericht Busausfahrt am 10. Mai 2026 zur Heuneburg

Der Muttertag begrüßte uns mit schönstem Wanderwetter und 44 Teilnehmer/innen starteten frohgemut mit dem Bus zur Fahrt auf die Schwäbische Alb nach...
Foto: Martin Peipe

Der Muttertag begrüßte uns mit schönstem Wanderwetter und 44 Teilnehmer/innen starteten frohgemut mit dem Bus zur Fahrt auf die Schwäbische Alb nach Hundersingen zur Heuneburg. Der Wanderführer hatte uns eine Zeitreise von etwa 2600 Jahre zurück versprochen und so mancher Teilnehmer fragte sich wohl, was ihn erwarten werde. Nach Ankunft in Hundersingen besuchten wir das dortige Keltenmuseum. Zwei zeitgleiche Führungen durch erfahrene Museumsführer brachten uns dem Geheimnis der Kelten aus der Bronze- und Eisenzeit näher. So erfuhren wir, dass die sehr hoch zivilisierten Kelten uns leider keine Schriftsprache hinterlassen haben und wir das heutige Wissen archäologischen Ausgrabungen, sowie Berichten der antiken Griechen und später den Römern verdanken. Auf Schautafeln wurden wir auch immer wieder darauf hingewiesen, dass die Kelten auch im heutigen Kreis Ludwigsburg auf dem Hohen Asperg und in Hochdorf mit dem Fürstengrab sehr aktiv waren. Nach den Einführungen im Museum, begaben wir uns auf eine Teilstrecke des Archäologischen Rundwegs auf den Weg zur Stadt Pyrene, wie die Griechen, die damalige größte Stadt nördlich der Alpen nannten. Vorbei an Lehenbühl und Mittelalterlicher Turmhügelburg Baumburg, erreichten wir dann die Heuneburg. Hier konnte jeder auf eigene Faust das Gelände, die Ausgrabungen und die Rekonstruktionen von verschiedenen Wirtschaftsgebäuden besichtigen und auch bewundern. Zwei Ausstellungen über den Jahrtausende alten Brauch der Bierherstellung und den Ausgrabungen des Fürstinnengrab vom Bettelbühl 2010. Dieses Grab wurde übrigens als 80 Tonnen schwerer Block mittels Schwertransporter in die Werkstätten des Landesamts für Denkmalpflege nach Ludwigsburg gebracht und dort frei präpariert.

Ein wunderbarer Blick über das Donautal und ein anschließender Besuch des Pavillons mit Kaffee, Kuchen und anderen Köstlichkeiten rundete den Besuch bei den Kelten ab und auf der Heimfahrt wird sich so mancher Teilnehmer gefragt haben, ob er wohl auch keltische Vorfahren hat.

Wanderführer Martin Peipe

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