Unsere Forschung zur Nachgeburtsbestattung zieht immer weitere Kreis. In Lauban, heute Lubań, einer Stadt in Polen, die etwa 25 Kilometer östlich von Görlitz liegt, wurden bereits im 19 Jahrhundert vergraben Töpfe im Keller gefunden und diese als Bauopfer betrachtet. Auch jüngere Funde wurden noch so eingeordnet. Der Archäologe im Museum, Grzegorz Jaworski, hat durch eine Veröffentlichung von der Forschung von Kurt Sartorius erfahren und dadurch die Funde in Lauban als Nachgeburtsgefäße erkannt. Er hat zwischenzeitlich etwa 100 Töpfe ausgegraben. Eine Abteilung im Museum stellt den Brauch dar.


