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Nachruf

Der Arbeitskreis Städtepartnerschaft trauert innerhalb kurzer Zeit um gleich zwei Pioniere unserer freundschaftlichen Verbindungen. Am 04. Mai 2026...

Der Arbeitskreis Städtepartnerschaft trauert innerhalb kurzer Zeit um gleich zwei Pioniere unserer freundschaftlichen Verbindungen.

Am 04. Mai 2026 verstarb Günther Dürr.

Mit ihm verlieren wir nicht nur einen geschätzten Lehrer, sondern auch einen Menschen, dessen persönliches Engagement weitreichende und bleibende Spuren hinterlassen hat. Gemeinsam mit seiner Frau Christa gehörte er zu den Wegbereitern einer Freundschaft, die aus ersten Begegnungen und persönlichen Kontakten zwischen ihm und Lehrer Tessard aus Villaines-la-Juhel erwuchs und schließlich zur Grundlage unserer heutigen Städtepartnerschaft wurde.

Zu einer Zeit, als internationale Verbindungen noch nicht selbstverständlich waren, öffneten Günther und Christa mit großer Herzlichkeit ihre Türen. Als Lehrer war Günther davon überzeugt, dass Bildung nicht an den Grenzen des Klassenzimmers endet. Er ermutigte junge Menschen, neugierig auf andere Kulturen zu sein, Vorurteile zu überwinden und die Welt mit offenen Augen zu betrachten. Die Begegnung von Menschen, insbesondere der Jugend, war ihm ein besonderes Anliegen und er war der Überzeugung, dass gemeinsame sportliche Aktivitäten ein solides Fundament für diese Freundschaften sein kann. Unvergessen seine Kajaklehrgänge.

Was er gemeinsam mit seiner Frau aufgebaut hat, wirkt bis heute fort und ist aus dem Leben unserer Städtepartnerschaft nicht wegzudenken.

Am 31. Mai 2026 verstarb Gérard Barbier aus Villaines-la-Juhel.

Mit Gérard verlieren wir eine Persönlichkeit, die sich über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem Engagement für die Städtepartnerschaft nicht nur im Rahmen der AVI eingesetzt hat. Durch seine Offenheit, Herzlichkeit und Organisationstalent hat er maßgeblich dazu beigetragen, vor allem junge Menschen über Grenzen hinweg zusammenzubringen, Freundschaften zu fördern und das gegenseitige Verständnis zwischen unseren Städten zu stärken. Sein Wirken hat bleibende Spuren hinterlassen. Die zahlreichen Begegnungen, die entstandenen Freundschaften und die gelebte Verbundenheit zwischen unseren Partnerstädten sind ein wertvoller Teil seines Vermächtnisses. Sein Wirken wird in den zahlreichen Freundschaften, den gelebten Begegnungen und dem partnerschaftlichen Miteinander weiterleben.

Sowohl Günthers als auch Gérards Wirken war getragen von dem festen Glauben daran, dass Verständigung und Freundschaft zwischen Menschen die Grundlage für ein friedliches Miteinander sind.

Für deren Engagement und Ihren Beitrag zur Stabilität und Fortführung unserer Städtepartnerschaften sind wir beiden zu großem Dank verpflichtet.

Unser Mitgefühl gelten den Ehefrauen Christa Dürr und Marie-Odile Barbier, Ihren Familien, sowie allen Angehörigen und Freunden.

In dankbarer Erinnerung,

AK Städtepartnerschaft

Erscheinung
exklusiv online
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Orte
Bad Liebenzell