Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde!
Am 12. Juni haben wir Adolf Armbruster beerdigt. In den Nachrufen wurde deutlich, was wir Gartenfreunde an Adolf geschätzt haben: Er war hilfsbereit, er war überall einsetzbar, er war ein Kümmerer. Wenn wir Feste eingerichtet haben, eine Bedienung brauchten, er war da und war sich für nichts zu schade. Gott gebe ihm jetzt die ewige Ruhe!
Im Fernsehen sah ich einen Bericht aus Norddeutschland. Dort haben Bauern unter wissenschaftlicher Begleitung aufgehört, den Boden mit dem Pflug oder dem Kultivator zu bearbeiten. Sie haben direkt die neue Saat zwischen die alten Wurzel eingebracht. Es wurde nichts untergepflügt. Die Bauern haben behauptet, sie hätten keine Einbußen und sparten noch zudem. Man zählte die Regenwürmer im bearbeiteten Acker und im unbearbeiteten. Und man staune: Im bearbeiteten Acker waren es 30 Würmer pro Kubikmeter im unbearbeiteten waren es 300. Die Bauern sagten, die Würmer erledigten ihre Arbeit. Sie bringen die Pflanzenreste in den Boden, dort verrotten sie und werden von den Würmern gefressen. Die Ausscheidungen der Würmer ist der Dünger. Neugierig, wie ich bin, und wer die Arbeit kennt und sich nicht drückt, …, habe ich auch angefangen so zu wirtschaften. Am Ende des Jahres kann ich Ihnen dann berichten, welche Erfolge oder Misserfolge ich erzielt habe.
Gustav Jahn; Gartenfreunde Loßburg-Rodt


