Eine traurige Nachricht hat uns alle betroffen gemacht: Josef Pabst ist nicht mehr unter uns.
Am Sonntag vorletzter Woche hat er seinen irdischen Lebensweg beendet und man kann nach seiner eigenen Bekundung sagen „beenden dürfen“, denn seine sonst so Mut machende Vitalität und positive Lebensqualität hat in den letzten Jahren immer mehr abgenommen und sein Erscheinungsbild als Energiebündel ins Gegenteil gewandelt. So ist nun einer der DJKler von uns gegangen, den der Verein noch vor zwei Monaten für seine 80-jährige Vereinstreue geehrt hat und ihm für seinen Einsatz für unsere DJK hat danken dürfen.
Josef Pabst wurde 1954 bei der Wiedergründung der DJK Dossenheim mit gerade mal 23 Jahren zum ersten Vorsitzenden gewählt und hat verantwortungsbewusst das Vereinsruder in die Hand genommen. Unerschrocken gegen manche Widerstände und mit Bedachtsamkeit konnte er den Aufstieg der DJK in Gang setzen, obwohl die Jahre nach dem 2. Weltkrieg nicht einfach waren. Doch die Idee der DJK, nicht allein um den Sport, sondern „um der Menschen willen“ sportliche Betätigung anzubieten, ließ Josef Pabst ein stabiles Fundament erstehen, auf dem die DJK Dossenheim bis heute immer noch einen festen und sicheren Stand hat. Mag sein Name und sein Wirken nicht mehr allen – vor allem den jüngeren – Mitgliedern geläufig sein: geblieben ist ein vielgestaltiges „Bauwerk DJK“, dessen Erscheinungsbild unser „Sepp“ in jungen Jahren entscheidend mitgeprägt hat. Daran und an ihn wollen wir uns stets erinnern und ihm dafür herzlich danken.
Seiner lieben Frau Burgl und den Familien seiner beiden Töchter gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.
Möge Josef Pabst in Gottes Frieden ruhen.
(woge)