König-Karl-Straße wechselt in den zweiten Bauabschnitt
Autofahrer und Anwohner in der König-Karl-Straße müssen sich seit Freitag, den 19. Juni, auf veränderte Bedingungen einstellen. Die großflächigen Gleisbauarbeiten der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) gehen laut ursprünglicher Planung in die nächste Phase. Nachdem der Fokus in der vergangenen Woche auf dem Bahnübergang am König-Karl-Stift lag, soll das Nadelöhr nun plangemäß ein Stück weiter in Richtung Zentrum wandern.
Baustelle rückt weiter vor
Für die kommenden Tage ist eine Vollsperrung im Bereich zwischen den Gebäuden Nummer 47 und Nummer 57 vorgesehen. Läuft alles nach dem Zeitplan der AVG, wird dieser Abschnitt bis zum 29. Juni für den Durchgangsverkehr dichtbleiben. Für Anlieger ist zumindest vorgesehen, dass die Zufahrt aus Richtung des Kreisverkehrs Bismarckinsel bis zur Baustelle hin offenbleibt. Wer weiter ins Zentrum oder die angrenzenden Quartiere möchte, muss sich jedoch auf die neuen Umleitungsstrecken einstellen.
Neue Routen über den Meisterntunnel
Die offizielle Umleitung für Verkehrsteilnehmer mit dem Ziel Uhlandstraße, Kurplatz, Bismarckstraße oder Goethestraße führt ab sofort weiträumig über die L351 und den Meisterntunnel, weiter über die Kernerstraße und von dort zurück auf die König-Karl-Straße. Damit der Verkehrsfluss auf den Ausweichstrecken nicht ins Stocken gerät, greifen in den betroffenen Bereichen die angekündigten absoluten Haltverbote. Da die AVG angekündigt hat, das Pensum bei Bedarf im Schichtbetrieb tagsüber sowie in den Nachtstunden durchzuziehen, müssen Anwohner im Umfeld weiterhin mit entsprechenden Ruhestörungen rechnen. Immerhin: Zu Fuß sollte der betroffene Bereich laut den Zusicherungen der Verantwortlichen auch in diesem Bauabschnitt passierbar bleiben. (mm)
