
Am Fasnetswochenende war die Narrenzunft Gsälzhafhausen mit ihrem Gsälzbär, dem Tonstecher und der Gsälzhafnerin jeden Tag unterwegs und durfte viele schöne Momente erleben.
Bereits am Freitagmorgen ging es früh los in der Gottfried von-Spitzenberg-Schule. Gemeinsam mit den Spindl-Fetza stellten wir unsere Figuren vor und erklärten den Kindern deren Ursprung und Bedeutung. Anschließend wurde gemeinsam gefeiert – mit viel Stimmung und begeisterten Kindern.
Nach einem kurzen Frühstück in der Bäckerei fuhren wir weiter zum Umzug nach Hohenstadt. Dieser Umzug ist zwar klein, aber fein: eine kurze Strecke, viele Zuschauer und zahlreiche bekannte Zünfte.
Am Samstag ging es trotz Regen nach Mühlhausen. Auch wenn das Wetter nicht mitspielte, hatten wir großen Spaß mit den Zuschauern. Zuhause hieß es dann erst einmal: alles trocknen lassen.
Am Sonntag waren wir in Gosbach und am Montag in Westerheim. Beide Umzüge waren wie immer sehr schön und wir konnten unser Gsälz an viele Zuschauer verteilen.
Der Dienstag bildete den Endspurt der Fasnet.
Nach einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück fuhren wir zusammen mit den Spindelfetza mit dem Zug nach Stuttgart. Im Zug herrschte beste Stimmung – auch wenn uns der Regen erneut begleitete. Der Umzug war länger und wir waren gut eine Stunde unterwegs. Viele Kinder freuten sich über Bonbons, während die Erwachsenen mit einem Löffel Gsälz versorgt wurden.
Am Abend stand das traditionelle Maskenbegraben an. Es fiel uns schwer, uns von unseren Masken zu trennen. Nun liegen sie gemeinsam mit unseren Häsern wieder in der Kiste – bis zum 6. Januar 2027.
Wir blicken auf eine wunderschöne Fasnet zurück und bedanken uns herzlich bei allen Mitgliedern für die tolle gemeinsame Zeit und den großartigen Zusammenhalt.
Yvonne Windstosser


