Den Einstieg in unser Naturprojekt bildete das Bilderbuch „Kasimir pflanzt weiße Bohnen“. Gemeinsam mit dem Biber Kasimir und seinem Freund Frippe lernten die Kinder, dass man aus einer einfachen, getrockneten Bohne aus dem Supermarkt eine lebendige Pflanze ziehen kann. Die Geschichte weckte sofort die Neugier der Kinder: „Können wir das auch wie Kasimir machen?“.
Und so machten wir es. Jedes Kind durfte sein eigenes Bohnengewächshaus herstellen. Dazu bekam jedes Kind einen durchsichtigen Plastikbecher, in den es weiche Watte legte. Darauf kamen unsere eingeweichten Bohnen. Damit die Bohnen auch gut mit Licht versorgt werden, haben wir sie direkt am Fenster festgeklebt.
Täglich prüfen die Kinder, ob die Gewächshäuser noch genügend Feuchtigkeit haben und gießen bei Bedarf mehrmals am Tag. Jetzt heißt es, wie wir auch bei Kasimir gelernt haben, Geduld haben. Wir sind gespannt, wie es mit unseren Bohnen weitergeht und hoffen, dass unser Ziel, ein Bohnenzelt zu bauen und eigene Bohnen zu ernten, in Erfüllung geht.
Doch unser Pflanzprojekt findet natürlich auch draußen in unserem Außengelände statt. Hier dürfen wir dieses Jahr zum ersten Mal unser neues, großes Hochbeet bepflanzen. Dazu hatten wir Kürbisse, Radieschen, Karotten, Kartoffeln und viele bunte Wiesenblumen in kleinen Anzuchtkästen eingesät und beim Keimen beobachtet. Inzwischen sind sie so groß gewachsen, dass wir sie in den nächsten warmen Tagen in unser Hochbeet setzen können. Wir sind gespannt, was wir im Sommer davon alles ernten dürfen und wie unser Naturprojekt noch weitergeht.


