Ein spannendes und lehrreiches Treffen erwartete die zwölf Kinder der Naturwichtel in der Naturerlebnisgruppe Sulz bei ihrer Führung durch den Steinbruch Gfrörer. Gemeinsam mit Steinbruchchef Thomas Deuringer machte sich das Dutzend auf den Weg durch das weitläufige Gelände und erhielt dabei interessante Einblicke in die Arbeit eines modernen Steinbruchs.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Kinder von den riesigen Muldenkippern und den gewaltigen Schaufelladern. Große Augen gab es vor allem beim größten Schaufellader im südlichen Raum, der mit seiner enormen Größe für Staunen sorgte. Da mussten die Jungs natürlich hochklettern und einmal auf dem Sitz Platz nehmen: „Wow, da geht ja alles mit Joystick“, entfuhr es einem Kind.
Thomas Deuringer erklärte den jungen Besuchern anschaulich die einzelnen Arbeitsschritte im Steinbruch. Zunächst wird die Felswand gesprengt. Anschließend laden die Schaufellader die großen Felsbrocken auf und transportieren sie zum Brecher. Dort wird das Material zwischen zwei großen Platten zerkleinert. Nach weiteren Arbeitsgängen entsteht schließlich die gewünschte Körnung des Materials.
Zum Abschluss der Führung durften die Naturwichtel noch die moderne Schaltzentrale besichtigen. Dort erfuhren sie, wie digital und automatisiert die Abläufe heutzutage ablaufen. Ein Lkw fährt beispielsweise zunächst auf die Waage, sein Kennzeichen wird automatisch erfasst, wird leer gewogen und erhält automatisch die Nummer des passenden Silos für seinen Auftrag. Dort wird der Lkw beladen und anschließend erneut gewogen. Auf einem riesigen Bildschirm konnten die Kinder live verfolgen, wo sich die firmeneigenen Fahrzeuge im Moment befinden.
Mit vielen neuen Eindrücken und einem Geschenk endete ein erlebnisreicher Besuch im Steinbruch, der den Naturwichteln sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.


