„Heute wird viel gesprungen — für alle, die es können“: Mit diesen Worten begrüßte Esther Graf am 24. April die mehr als 300 Gäste, die in die Aula der SRH Schulen GmbH in Neckargemünd gekommen waren. Ob im Grundschul- oder Rentenalter — Menschen aller Generationen hatten sich versammelt, um die österreichische Sängerin und Songwriterin live zu erleben.
Bekannt durch Hits wie „Mama hat gesagt“ (mit SDP & Sido) sowie „Mein Herz schreit yeah“ aus dem Film „Die Schule der magischen Tiere 4“ steht sie für emotionalen und authentischen Deutschpop. Ausgerichtet und moderiert wurde die Veranstaltung von der Kulturbühne Neckargemünd. Die ersten Gäste strömten herein, um sich die besten Plätze vor der Bühne zu sichern. Von Mainz, München, Nürnberg und Schwerin waren die Fans der Sängerin angereist, um ihrem Idol live zu begegnen.
Schon früh war die Stimmung ausgelassen, die Vorfreude im Raum spürbar. Während hinter dem noch geschlossenen Vorhang der letzte Soundcheck lief, füllte sich die Aula zunehmend. Von jungen Grundschulkindern bis hin zu älteren Konzertbesuchern waren alle Altersgruppen vertreten: eine Konstellation, die bei Konzerten eher selten vorkommt. Für viele der jüngsten Gäste war der Abend sogar die erste Konzerterfahrung überhaupt und zugleich ein gelungener Einstieg in einem geschützten Rahmen.
Den musikalischen Auftakt machte die Band NOYSS, Gewinner der Kategorie U15 beim SRH School Band Award 2026. Mit spürbarer Spielfreude und starker Bühnenpräsenz heizten sie SRH Schulen GmbH dem Publikum ordentlich ein. Im Anschluss übernahmen Giant Cat, die Siegerband der Kategorie Ü15, die Bühne und verwandelte sie mit ihrem Sound kurzerhand in eine kleine Festivalbühne mit echtem Rockkonzert-Feeling. Beide Bands überzeugten mit einem Mix aus bekannten Covern und englischsprachigen Eigenkompositionen und stimmten das Publikum für den Main Act des Abends ein.
Nach einer kurzen Umbaupause betrat Esther Graf gemeinsam mit ihrer zweiköpfigen Band die Bühne. Von Beginn an suchte sie immer wieder den direkten Kontakt zu ihren Fans, stellte Fragen, erzählte persönliche Anekdoten und reagierte spontan auf Zurufe aus dem Publikum. Ein besonderer Moment entstand im Austausch mit der sechsjährigen Ella, dem jüngsten Gast des Abends. Esther Graf erzählte, dass sie in diesem Alter selbst davon geträumt habe, ein Superstar zu werden, und stimmte passend dazu kurz den Refrain von „The Best of Both Worlds“ aus der Serie Hannah Montana an.
Nach dem letzten Song nahm sich die Künstlerin schließlich noch Zeit für ihre Fans, gab Autogramme und machte Fotos. Ein passendes Ende für einen rundum gelungenen Konzertabend.


