
Tanja Niederfeld und Anja Klafki stellen aus
Mit dem etwas sperrigen Titel „Schichtarbeit und Faltenjura“ entwickeln Tanja Niederfeld und Anja Klafki ganz eigene Herangehensweisen an das Thema der Landschaftsdarstellung. Am Beispiel „Die Schwäbische Alb und das Meer“ machen Sie geologische Phänomene atmosphärisch in ihren bildnerischen Transformationen in Rhythmus und Struktur sichtbar. Formen, Linien und Schichten verselbständigen sich in Abstraktion und Raum und öffnen sich – wie auch die Alblandschaft – einem
stetigen Wandel. Beide Künstlerinnen verbindet das Experimentieren mit druckgrafischen Techniken sowie Objekten und Installationen.
Die Vernissage ist am Mittwoch, 26. November, 19.30 Uhr, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Tanja Niederfeld forscht in ihren Holzschnitten und -objekten nach dem nicht Sichtbaren in der Landschaft. Ein enger Bezug zur Natur, zur Landschaft prägt ihre Arbeiten von Beginn an. Am Motivschwerpunkt der heimatlichen Schwäbischen Alb reizt sie der wechselnde Charakter zwischen rauer, kantiger Naturszenerie und urban gemachter Kulturlandschaft. Sie druckt nicht maschinell und keine Auflagen. Sondern von Hand und immer Unikate.
Anja Klafki kombiniert Radierung, Zeichnung, Linolschnitt und Raum zu flüchtigen, fragmentarischen Momenten. Zwischen Naturbild und Abstraktion schafft Anja Klafki Bildräume, in denen wir uns assoziativ bewegen können. Landschaft und Architektur werden zu sinnlichen Möglichkeiten, die es uns erlauben, Naturerlebnissen nachzuspüren oder Vergangenes wiederaufleben zu lassen.
Die Vernissage am 26. November eröffnet Bürgermeister Steffen Weigel, der Kunsthistoriker Clemens Ottnad gibt eine Einführung in das Werk der Künstlerinnen und Ellen Rein umrahmt die Vernissage musikalisch mit dem Saxophon.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar bis zum 11. Januar 2026 zu sehen. Die Galerie ist an den Weihnachtsfeiertagen 25. und 26. Dezember und am Neujahrstag geschlossen. Die seit September neuen Öffnungszeiten sind: Donnerstag 15 bis 20 Uhr, Freitag, Samstag 15 bis 18 Uhr und Sonntag 11 bis 18 Uhr.
Zu der Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm mit folgenden Veranstaltungen: After-Work-Führung mit den Künstlerinnen, 11. Dezember um 18 Uhr, ein Künstlerinnengespräch am Dienstag, 6. Januar 2026, 15 bis 18 Uhr und zu guter Letzt die Finissage mit den Künstlerinnen am 11. Januar 2026 ab 16 Uhr.


