
Daneben sind Grünflächen, Gärten, Bäume, Blühpflanzen, Wiesen und Wasserläufe wesentliche Elemente für Mensch und Tier. Doch es gibt ein Problem: Die seit Jahrtausenden eingespielten Naturkreisläufe, Garanten des Lebens auf der Erde, sind aus dem Tritt. Neben Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels brauchen vor allem der Schutz und der Erhalt der biologischen Vielfalt unsere Aufmerksamkeit. Denn die Abnahme der Artenvielfalt bei Blühpflanzen und Insekten ist gravierend. Der äußerst starke Rückgang an Individuenzahlen, selbst bei weitverbreiteten Arten, hat unabsehbare Auswirkungen. Deshalb stellen sich Fragen: Müssen unsere Städte und Ortschaften angesichts dieser deutlichen Veränderungen in der Natur nicht selbst natürlicher, grüner und blühender werden?
Die Ausstellung der NABU-Gruppe Hechingen möchte neben problematischen Entwicklungen vor allem auch positive Ansätze aufzeigen und Mut machen. Die öffentliche Hand, Unternehmen und Privatgrundbesitzer haben Möglichkeiten, die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten und aufzuwerten sowie verloren gegangene Lebensräume neu zu schaffen. Es gibt kein Gewässer und keine Fläche, die sich nicht gezielt zur Förderung der Biodiversität aufwerten lassen.
Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 13. März 2026 um 18.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich ins Hechinger Rathaus eingeladen. Die Erste Beigeordnete der Stadt Hechingen, Dorothee Müllges, und Jürgen Detel vom NABU Hechingen werden die Gäste begrüßen. Im Anschluss wird Aniela Arnold, Referentin des NABU-Landesverband Baden-Württemberg, eine Einführung geben.
Die Ausstellung ist anschließend bis zum 30. April 2026 zu den Öffnungszeiten des Rathauses für die Öffentlichkeit zugänglich.