
Am oberen Friedhof in Tennenbronn ist ein neuer öffentlicher Toilettencontainer offiziell eröffnet worden. Schrambergs Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr nahm die offizielle Öffnung gemeinsam mit Ortsvorsteher Manfred Moosmann vor.
Die Oberbürgermeisterin erinnerte in ihrer Ansprache daran, dass der Sanitärcontainer bereits im Zuge der Friedhofskonzeption als Wunsch des Ortschaftsrates formuliert worden war. Sie dankte allen Beteiligten für die Umsetzung des Projekts und richtete ihren stellvertretenden Dank an Sachbearbeiter Alexander Mönch vom Fachbereich Umwelt und Technik, der bei der Eröffnung anwesend war. Die neue Einrichtung bezeichnete sie als „sehr gelungen“ – sowohl in optischer als auch in funktionaler Hinsicht. Besonders hob sie hervor, dass der Toilettencontainer behindertengerecht ausgeführt wurde und damit allen Bürgerinnen und Bürgern offensteht.
Manfred Moosmann erläuterte, dass insbesondere die fehlenden öffentlichen Toiletten in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Thema bei Bürgeranfragen gewesen seien. Mit der neuen Anlage sei dieses Problem nun vollständig gelöst. Bereits im Zuge der Renovierung der Ortsverwaltung wurde dort der hintere Zugang so umgebaut, dass seit 2024 die öffentlichen Toiletten täglich von 6 bis 20 Uhr zugänglich sind. Zuvor war dies nur zu den Öffnungszeiten der Ortsverwaltung der Fall. Auch im Gästetreff im Remsbach wurde die Toilette mittels elektronischem Zeitschloss für die gleiche Zeit geöffnet.
Die neue Anlage am Friedhof bietet nicht nur den Friedhofsbesuchern einen Mehrwert, sondern auch den Besuchern des direkt angrenzenden Spielplatzes. Auf Wunsch des Ortschaftsrates wurde auch ein Urinal sowie ein Wickeltisch eingebaut. Ortsvorsteher Moosmann betonte, ihm sei insbesondere der Einbau von Keramik statt Edelstahl wichtig gewesen. Positiv hob er hervor, dass die geschaffenen Hausanschlüsse bereits für eine künftige Aussegnungshalle dimensioniert sind und so bei einem späteren Projekt Kosten eingespart werden können. Zudem ist der Container flexibel versetzbar und kann bei Bedarf an anderer Stelle wiederverwendet werden.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 108.000 Euro, im Haushalt waren dafür 80.000 Euro veranschlagt. Mit rund 32.000 Euro entfiel auf den Sanitärcontainer selbst der kleinere Teil der Investition. Der Rest war für Fundamente, Ver- und Entsorgungsleitungen und Planung investiert worden. Mit Blick auf den späteren Bau einer Aussegnungshalle wurden die Leitungen im Erdreich gleich darauf ausgerichtet, dadurch werden später Kosten wieder eingespart, so Moosmann.