
Was tun, wenn es im Wasser plötzlich ernst wird? Sieben Mitglieder des Tauchsportclubs Neptun wissen darauf jetzt ganz genau die Antwort: Thorsten Hoyer, Elias und Timotheus Voigt, Jonathan Pott, Thorsten Blau, Sascha Eder und Conny Kiesecker haben erfolgreich im Hallenbad Brühl die Prüfung zum DLRG Silber – Rettungsschwimmer abgelegt.
Leicht war das Ganze keineswegs. Abschleppen, Rettungsversuche, Tieftauchen – die praktische Prüfung verlangt den Teilnehmenden einiges ab. Nach den Rettungsszenarien im Wasser wartete draußen bereits die nächste Herausforderung: An Reanimationspuppen mussten die Prüflinge die Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen korrekt durchführen.
Bevor es überhaupt ins Wasser ging, stand erst einmal Theorie auf dem Plan: Bademeister Boris Kehret bereitet die Prüflinge fachkundig auf den Ernstfall vor. Anschließend musste auch eine schriftliche Prüfung bestanden werden.
Besonders gefreut hat sich der erste Vorsitzende Bernd Lang über das Engagement der jungen Vereinsmitglieder: „Man merkt, mit wie viel Motivation und Freude sie dabei sind – und genau das ist wichtig, wenn man Verantwortung für andere übernimmt!“
Gefragt, ob die Prüfung anstrengend gewesen sei, antwortete Timotheus schmunzelnd: „Anstrengend war sie schon – am meisten hat mich der Rückenbeinschlag ins Schwitzen gebracht.“
Ansonsten waren sich alle einig: Die Rettungs- und Abschleppübungen meisterten sie souverän. Für einige der Teilnehmenden war es die erste Rettungsschwimmerprüfung überhaupt, während erfahrene Mitglieder wie Thorsten Blau, Thorsten Hoyer und Conny Kieseckeder ebenfalls ihr Können unter Beweis stellten. Bademeister Boris Kehret erklärte die verschiedenen Rettungsgriffe ruhig, verständlich und mit einer guten Portion Humor – was die Anspannung deutlich lockerte.
Am Ende stand fest: Alle haben bestanden. Ein starkes Zeichen für Ausbildung, Teamgeist und Sicherheit im Tauchsport – und ein gutes Gefühl für alle, die künftig mit den Neptun-Tauchern ins Wasser gehen.
CL