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Verdacht auf fahrlässige Tötung

Neuenstein: Wohnmobil erfasst Mann auf Standstreifen der A6

Ein Mann hält mit seinem Sprinter auf der A6 und steigt aus. Er wird von einem Wohnmobil erfasst und stirbt. Was die Ermittler bisher wissen.
Tödlicher Unfall nach Autopanne auf A6 bei Neuenstein
Ein Mann hat auf der A6 bei Neuenstein Sprit nachfüllen wollen und wurde dabei von einem Wohnmobil erfasst und tödlich verletzt.Foto: Fabian Koss/onw-images/dpa

Nach dem tödlichen Unfall auf der Autobahn 6 bei Neuenstein (Hohenlohekreis) wird gegen einen Wohnmobilfahrer wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Das Gutachten zum genauen Hergang des Unfalls stehe noch aus, teilte die Polizei mit.

Ein 35 Jahre alter Mann war am Sonntag von einem Wohnmobil erfasst und tödlich verletzt worden. Der Mann hatte laut Polizei zuvor mit seinem Sprinter wegen Spritmangels auf der rechten Spur der Autobahn angehalten. Dort wollte er seinen Tank mit Kraftstoff aus einem Kanister nachfüllen. Dabei wurde er von dem Wohnmobil erfasst. Dessen 63 Jahre alter Fahrer habe den Zusammenstoß nicht mehr vermeiden können, hatte es in einer ersten Mitteilung geheißen.

Sicherungsmaßnahmen vorgenommen?

Ob der Sprinterfahrer ein Warndreieck aufgestellt oder die Warnblinkanlage eingeschaltet hatte, muss noch ermittelt werden. Nach Polizeiangaben gibt es an der Unfallstelle keinen Standstreifen, lediglich einen etwa 1,30 Meter breiten Fahrbahnrest. Der Sprinter habe somit zum Teil in die rechte Fahrspur geragt, so die Polizei.

Im Sprinter befand sich ein Beifahrer. Er saß zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Beifahrersitz.

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