Kleiner Rückblick auf das Frühlingsfest 2026
Wir durften am Sonntag, 29.3.2026 rund 90 Besucherinnen und Besucher im Möckmühler Heimatmuseum begrüßen. Das Interesse für unsere Stadtgeschichte war sehr groß, und wir haben uns sehr darüber gefreut.
Auch das Museumscafé ist wieder ganz gut angekommen und war die meiste Zeit über sehr gut besucht. Kein Wunder, schließlich haben unsere Damen, wie immer, super leckere Kuchen am Start gehabt.
Vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Ihre Hilfe im Museum und den leckeren Kuchen. Und natürlich herzlichen Dank an alle unsere Besucherinnen und Besucher.
Maibaumaufstellen 2026 der Freiwilligen Feuerwehr
Wie in den vergangenen Jahren auch haben wir in diesem Jahr wieder mit einer kleinen Gruppe in alten Gewandungen am Umzug und dem Aufstellen des Maibaums teilgenommen. Schön, dass diese alte Tradition wieder jedes Jahr stattfindet. Dafür vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Möckmühl und allen, die die Veranstaltung unterstützt haben.
Terminänderung – bitte beachten
Weil bei dem Stadtfest 2026 am Samstag, 20.6.2026, der Festbetrieb erst um 17.00 Uhr beginnen soll, macht es wenig Sinn, das Heimatmuseum an diesem Tag von 14.00 bis 17.00 Uhr zu öffnen. Der Öffnungstermin entfällt also leider.
Wir haben jedoch das Möckmühler Heimatmuseum am Stadtfest, Sonntag, 21.6.2026, wie gewohnt von 14.00 bis 17.00 Uhr für interessierte Besucherinnen und Besucher geöffnet. Auch das Museumscafé steht für unsere Gäste wieder mit selbst gebackenen Kuchen und Kaffee bereit.
Schauen Sie doch einfach mal bei uns rein, wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.
Das Museumsteam im Heimatmuseum der Stadt Möckmühl
Auf Abenteuertour an der Jagst
Es ist schön zu erfahren, dass junge Menschen ihre Freizeit nicht nur am Computer oder Fernsehgerät verbringen. In der Natur ist es schließlich schöner und interessanter. So ging es auch den zwei zehnjährigen Jungs Silas Haag und Gaspar Nunez Moraes aus Möckmühl.
Beim Erkunden des Gewanns Brühl wollten die zwei mal nach dem Wasserstand der Jagst oberhalb der Sportplätze sehen. Doch was ist das? Was liegt denn da in der Schlammpfütze auf der Wiese? Ein Knochen scheint schon ur-, ururalt zu sein. Also, was tun damit? Erst mal das Teil gesichert und ordentlich gereinigt. Erste Recherchen im Internet ergaben, dass es sich wahrscheinlich um einen alten Kieferteil eines Rindes oder Bisons handelt. Ganz schön aufregend, so ein Fund! Doch was jetzt? Geistesgegenwärtig haben die Jungs das Gebissteil kurzerhand eingepackt und auf die Dienststelle der Polizei gebracht. Die Polizeibeamten haben den Fund dann an den Heimatkundlichen Arbeitskreis der Stadt Möckmühl weitergeleitet. Dafür herzlichen Dank. Erkundigungen bei einer Tierärztin haben dann Gewissheit gebracht. Ja, es ist der rechte Unterkieferteil eines Rindergebisses. Anhand der Verfärbung der Knochen wohl schon etliche Jahre alt, aber von einem normalen Rind, also kein Bison oder Ähnliches. Ob es sich bei dem Fund um ein Tier handelt, welches an dieser Stelle sein Leben verlor, lässt sich nicht feststellen. Aber an dieser Stelle in der Jagstaue könnte das Knochenteil ebenfalls mit einem der jährlichen Hochwässer angespült worden sein. Entweder erst kürzlich oder schon vor vielen Jahren. Wer weiß? Das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.
Jedenfalls soll das Fundstück nach Möglichkeit einen Platz im Heimatmuseum als Ausstellungsstück erhalten.
Vielen Dank an Silas und Gaspar für ihre Aufmerksamkeit und Geistesgegenwart. Ohne Euch wäre das Teil wohl weiter im Verborgenen geblieben.
Für den Heimatkundlichen Arbeitskreis der Stadt Möckmühl – Bernd Raabe


