
Beim diesjährigen Operetten-Abend mit „Eine Frau, die weiß, was sie will“ von Oscar Straus wird nicht Daniel Prandl am Klavier sitzen, sondern Lenka Hebr aus Salzburg. Die Konzertpianistin und Operetten-Spezialistin kennt die Inszenierung von Joerg Mohr und hat auch mit den beiden Darstellern Christine Rothacker und André Haedicke schon eben diese Operette aufgeführt.
Lenka Hebr gewann schon in jungen Jahren mehrere Klavier- und Gesangswettbewerbe, mit Anfang der 1990er-Jahre führten sie Engagements an das Landestheater Linz, danach war sie bis 2002 als Solorepetitorin am Salzburger Landestheater tätig, wo sie als Solistin in mehreren Ballettproduktionen von Peter Breuer autfrat. Seit 2003 lehrt sie an der Salzburger Universität Mozarteum am Department für Oper & Musiktheater. Ihre große Liebe gehört der Operette, ihre Konzertreisen in diesem Genre führten sie bereits nach Japan, Portugal, Luxemburg, Spanien, Deutschland und Tschechien.
Die 60-jährige Musikerin nennt als Hobbys „Hund, Garten und Backen“. Nach ihrer Lieblingsrolle gefragt antwortet sie: „Meine liebste Rolle war im Landestheater Salzburg als Pianistin - 18 Vorstellungen mit dem Mozarteum Orchester in dem „American Rhapsody Ballettabend“. Ich habe „Rhapsody in Blue“ von Gershwin und „Gran Pianola“ von John Adams gespielt. Mein erster Hund Jonathan war auch mit auf der Bühne…“ Ihre Stärken und Schwächen beschreibt sie mit „Meine Stärke ist Improvisationstalent, die Schwäche Ungeduld.“ Sie freut sich besonders darauf, die temporeiche Operette nun begleiten zu dürfen und „das schöne Städtchen Schwetzingen kennenzulernen“. Sonntag, 12. April, 19 Uhr Operette „Eine Frau, die weiß, was sie will!“ (in einer Fassung von Joerg Mohr)
Karten unter www.theater-am-puls.de und unter 06202 9269996 (9:00-18:00). (red)