
Die Zeiten sind sicherlich nicht einfach. Dennoch blicken wir mit Zuversicht ins Jahr 2026. Gerade in schwierigen Zeiten braucht es Mut und Durchhaltevermögen – sowohl privat als auch in der Kommunalpolitik. Wir geben auch 2026 unser Bestes, um unsere Stadt und die Stadtgesellschaft voranzubringen – durch schwierige Zeiten hindurch.
Zum Beispiel halten wir an der Idee der Fußgängerzone Bernhäuser Straße fest. Wir sind überzeugt: Durch Menschen und lebbar gemachten Straßenraum werden Stadtgesellschaft und der Einzelhandel stärker profitieren als durch Autos. Das Kernargument gegen die Maßnahme war bisher die Zugänglichkeit bei Einsätzen der Feuerwehr. Auf unsere Anregung hin wird es im Januar eine gemeinsame Veranstaltung geben, bei der wir prüfen, wie belastbar diese Gegenargumente wirklich sind.
Im Januar findet außerdem der Spatenstich für die Energiezentrale in der Historischen Mitte statt – ein sichtbarer Anfang hin zu einer klimagerechten Kommune. Unsere Anfrage zu den neuen Vergaberichtlinien wird beantwortet, und auf unsere Initiative hin wird es eine Schulung für Gemeinderatsmitglieder zu den Vergaberichtlinien und dem bundespolitisch beschlossenen „Bauturbo“ geben. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der Landtagswahl im März und darauf, welche Auswirkungen diese auf uns alle haben wird. Im Mai steht eine weitere Klausurtagung zur Haushaltslage an.
Aktuell beschäftigt uns eine Diskussion, die auch auf unseren Kanälen in den sozialen Medien teils heftig diskutiert wird: Ist Böllern an Silvester noch zeitgemäß? Sollten wir im 21. Jahrhundert nicht klüger handeln und auf Dinge, die Mensch, Tier, Umwelt und auch den städtischen Geldbeutel sinnlos belasten, lieber verzichten? Braucht es ein bundesweites Verbot oder sind Kommunen stärker gefragt? Auch um diese Frage werden wir uns kommunalpolitisch kümmern.
Wir freuen uns darauf, die anstehenden Herausforderungen gemeinsam mit Ihnen anzugehen!