Am 20. März 2026 besuchte uns die Islamwissenschaftlerin Hilal Mert in unserer Klasse. Sie nahm sich sogar am Tag des Zuckerfests Zeit, zu uns zu kommen und uns ihre Religion und die Bedeutung des Ramadans näherzubringen.
Zunächst erklärte sie uns etwas zum Ramadan. Der der Ramadan ist ein Monat, in dem Muslime tagsüber nichts essen und nichts trinken. Dies nennt man Fasten. Der Ramadan ist übrigens kein fester Monat, sondern er verschiebt sich jedes Jahr um ein paar Tage. Ebenso erklärte Frau Mert uns, warum Muslime überhaupt fasten. Sie meinte, weil sie Mitgefühl für die Armen haben und weil Allah gesagt hat: „Oh ihr Gläubigen! Euch ist das Fasten vorgeschrieben, so wie es denen vor euch vorgeschrieben wurde.“ Es gibt aber auch Ausnahmen beim Fasten, beispielsweise für Kranke und Schwangere. Weil viele von uns dachten, dass Fasten sehr ungesund ist, hat sie uns erklärt, dass Wissenschaftler herausgefunden haben, dass Fasten sogar gesund sein kann.
Was uns sehr erstaunt hat, war, dass Muslime fünfmal am Tag auf einem Gebetsteppich beten. Frau Mert hatte den Gebetsteppich ihrer Tochter mitgebracht und uns gezeigt, wie Muslime darauf beten. Wir lernten auch die fünf Säulen des Islam kennen. Über das Zuckerfest erfuhren wir noch, dass man an diesem Tag Geschenke bekommt, zum Beispiel Geld und Süßigkeiten, daher auch der Name „Zuckerfest“.
Zum Schluss überraschte Frau Mert uns noch mit einer Platte voller selbstgebackenem Gebäck, Datteln und anderen Süßigkeiten, die am Zuckerfest verteilt und gegessen werden. Wie schön wäre es, wenn jeder Unterricht so schmecken würde…
Vielen Dank, Frau Mert, dass Sie Ihr Wissen mit uns geteilt haben.
Luisa Orlob und Marie Kluge, 6b

