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Neuigkeiten aus der Paul-Roth-Schule

Ferienzeit – Zwischenzeit Auszeit Wenn mein Lebenstempo schneller zunimmt, als ich mir Strategien aneignen kann, um noch mitzuhalten, wenn ich mit...
Auf dem Foto sind Kinder zu sehen, ein Mädchen als Zauberin verkleidet sitzt auf einem Stuhl die anderen Kinder neben ihr, sie tragen eine Aufführung vor. Es sind ebenfalls Zuschauer im Foyer zu sehen.

Ferienzeit – Zwischenzeit

Auszeit

Wenn mein Lebenstempo schneller zunimmt,
als ich mir Strategien aneignen kann,
um noch mitzuhalten,
wenn ich mit Lichtgeschwindigkeit durch das Leben rase,
wenn (…),

dann wird es Zeit, dass ich mir Zeit lasse
oder auch einmal Zeit nehme,
„Ja“ sage zu den Unterbrechungen des Lebens.

Manchmal gelingt es,
mit neuem Zeit – Gefühl
der Zeitlosigkeit nachzuspüren,
wieder wie ein Kind
den Augenblick zu schätzen,
das Leben feiern – frei sein…

Ganz herzlich Grüße ich Euch und Sie mitten in der wunderbaren Sommerzeit, mitten in der Sommerpause der Paul-Roth-Schule.
Vielleicht geht es Ihnen ja wie mir und Sie fühlen sich ebenfalls durch die Worte von Bianca Bleier angesprochen.
Ich erlebe das auf diese Weise:
Das bunte Treiben des Schuljahres, die Anstrengungen und Mühen, sie haben ihren Lohn und ihre Freuden, sie sind nicht wegzudenken aus meinem Leben und ich möchte sie nicht missen.
Doch zeitweise – und hier steckt das kleine Wörtchen „weise“, sicherlich nicht umsonst darin - ist es einfach überlebenswichtig und für Wachstum unerlässlich, eine echte Auszeit zu haben, die Geschäftigkeit zu unterbrechen.
„Den Augenblick schätzen“, wie ein Kind nicht schon beim nächsten und übernächsten zu sein, der Seele, den Gedanken, dem Gefühl, der Freude Raum geben, das ist erfrischend und stärkt Leib und Seele zugleich.
„Das Leben feiern“ – es klingt wie Musik in meinen Ohren, denn Feste sind verlockende und wertvolle Zeiten in unserem Leben, sie sind nicht nur Zeitvertreib, sondern machen viel Sinn. Wir verbringen unbeschwerte Stunden in Gemeinschaft und unser Leben wird reich durch Nähe, gute Ideen und gemeinsam ausgeheckte Visionen.
Und dann lese ich noch „frei sein“ – das berührt mich sehr, denn der Sehnsucht den Raum zu geben, was bewegt, was aufatmen lässt, was erstrebenswert ist, dem nachzuspüren erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit.
So innerlich gestärkt und reich gemacht kann man voller Kraft und Hoffnung neuen angefüllten Zeiten entgegen sehen, die durch ein schnelles Tempo bestimmt sind und ein hohes Maß an Investition erfordern.
Man kann sich sogar darauf freuen und diese gemeinsam bewältigen.
Deshalb lassen Sie uns zeit-weise, ganz weise diese Auszeiten genießen.

Nun lade ich Sie und Euch aber zunächst herzlich zu einem kleinen Spaziergang durch das vergangene Schuljahr bei uns in der Schule ein, denn es ist schön, wenn Sie ein wenig Anteil nehmen an dem, was uns an der Schule in unserem Dorf beschäftigt und bewegt.

Mit der stattlichen Anzahl von 26 Erstklässlern sowie einem männlichen Lehrer, der uns für ein Jahr verstärkt hat, beides lange nicht dagewesen, sind wir zuversichtlich und erwartungsvoll ins neue Schuljahr gestartet.
Spannende Herausforderungen und turbulente Tage, tolle und fachkundige Unterstützung von Schulbegleitern, gute Gespräche und die Zusammenarbeit mit Eltern und Elternbeirat, Lernerfolge und bewegte sowie ganz geniale Aktionen haben dieses Jahr bunt und reich gemacht.
Zunächst haben wir uns auch in diesem Jahr wieder an den Fredericktagen beteiligt.
An solchen Tagen stellen wir die Schulorganisation meist auf den Kopf und bilden ganz andere Gruppen und Verbünde. In dieser Woche speziell geht es immer verstärkt um die Lust auf Lesen und um das Entfachen eines Feuereifers für das Lesen. Wenn das gelingt, sind wir sehr glücklich. Der Autor Armin Pongs hat uns einen starken Anreiz mit seiner spannenden Lesung in unserer Schule gegeben.
Eine weitere Aktion dieser Woche war der Start eines Resilienz- und Sozialtrainings „Fit und stark auch ohne Muckis“ mit Sorina Frey aus Uhingen. Hier ging es um eine Schulung für einen guten Umgang miteinander und gegen Gewalt auch in Konflikten. Dieses Training haben wir über die Frederickwoche hinaus fortgesetzt und mit einem Zertifikat für jedes Kind abgeschlossen.
Das größte Highlight der Frederickwoche war jedoch die „Megabaustellle“ des CVJM in der Turnhalle.
Hier haben alle Kinder gemeinsam an einer riesigen Bauklötzchenstadt gebaut, gehört, wie kostbar und wertvoll jeder Einzelne im Füreinander und in Gottes Augen ist, und das dann auch im Miteinander ganz praktisch erfahren. Dies war eine bedeutsame und erstaunliche Erfahrung, wenn man erlebt hat, wie friedlich und kooperativ 70 kleine Menschen an einer Sache miteinander arbeiten können.
Nach einem ereignisreichen Herbst ging es für unsere Viertklässler schon wieder in die heiße Phase der Übergangsentscheidung für die Wahl der weiterführenden Schule.
Der allseits umstrittene und in den Medien heiß diskutierte Kompasstest hat unsere Schülerschaft, die Eltern und uns Lehrerinnen aber nicht aus der Bahn geworfen. Hier standen die kontinuierliche Zusammenarbeit und das gegenseitige Gespräch im Vordergrund, so dass dieser Test kein besonderes Gewicht für die Übergangsentscheidung bekam.
Die nun beginnende Advents- und Weihnachtszeit hat unser Schulleben wie in jedem Jahr zu einer wunderbaren Zeit werden lassen. Gerade in diesen Wochen beschenken sich die Kinder und Lehrer gegenseitig mit kleinen Aufführungen, Adventskalendergeschichten, Rätseln, weihnachtlichen Spielen und gemeinsam gesungenen Liedern. Im Haus duftete es nach Tannenzweigen, Kerzenlicht und hin und wieder auch nach gebackenen Plätzchen, denn all das gehört maßvoll zum Schulalltag. Da gelingt das Lernen fast wie von selbst ;-) !

Im neuen Jahr bewegte uns dann der Umbau und die Erweiterung eines Klassenzimmers, um für die kommenden großen Klassen gewappnet zu sein. Ein kleines Materialzimmer aus dem Bereich textiles Werken und Kunst mit unglaublichen Mengen an Werkstoffen musste sortiert und geräumt werden, eine Herausforderung für das gesamte Lehrerteam. Mit neuen Regalen und einer Umstrukturierung unseres großen Lagers sowie einem Teil des Kernimateriallagers konnte schließlich alles gut zugänglich neu verstaut werden. Das kleine Klassenzimmer wird nun für die steigenden Betreuungszahlen genutzt. An dieser Stelle danke ich allen, die diese wunderbare Lösung umgesetzt und tatkräftig unterstützt haben und uns auch das ganze Jahr über in Vielem treu und zuverlässig unterstützen, sodass Schule erst richtig gut gelingen kann. Ich denke hier an alle Mitarbeiter unserer Gemeinde, den Gemeinderat, insbesondere aber an unser geniales Bauhofteam, sowie Frau Dell, Herr Bayer, Herr Koch und unsere Kernzeitenbetreuung. Außerdem bin ich richtig dankbar und froh über unsere rechte Hand - wir sagen „gute Fee“ zu ihr – es ist Lena Petter, die mir hauptsächlich im Büro die stetig anwachsende Arbeit erleichtert und vieles abnimmt, und über unsere Bürgermeisterin Sabine Catenazzo, die mit viel Einsatz und sehr präsent unsere Schule auf dem Herzen hat.

Neben vielen besonderen Aktionen, die jährlich stattfinden, gibt es Dinge, die darf man nicht vergessen, sie immer wieder laut zu sagen. Ich bleibe dabei, unser monatliches Schulfrühstück ist berühmt und herausragend.
Das Dreigespann Anja Stadtmüller, Lisa Aschbacher und Sandra Mühleisen lassen wir für eine tolle Planung und Organisation ganz lauthals hochleben, dazu natürlich alle anderen Eltern, die sich hier immer wieder einbringen.
Ebenso Frau Moll, die das Antolinleseprojekt ganz wunderbar betreut und die Büchereileitung innehat, allen Büchereieltern und allen Leseeltern möchte ich ausdrücklich danke sagen. Wir sind einfach richtig froh über alle Mitarbeit hier bei uns in der Schule.

Im Frühjahr erfolgten ja dann noch unsere Projekttage und das zugehörige Schulfest. Die Freude, die wir hier erlebt haben, durften Sie in einem Extrabericht lesen.
So beschließe ich den Spaziergang durch das vergangene Schuljahr mit unserem Höhepunkt des Jahres – es sind unsere Viertklässler, die das Ziel der Grundschule erreicht haben. Mit einem wahnsinnig tollen Abschlussfest haben wir das gemeinsam gebührend gefeiert.
Die Viertklässler mit ihrer Klassenlehrerin Frau Boxriker zeigten einem breiten Publikum aus Familienangehörigen, Gemeinde, Betreuung und Lehrerschaft nochmal so richtig, was in ihnen steckt. Mit witzigen, spannenden, bewegenden und berührenden Szenen aus dem Schulalltag wurde unsere Paul-Roth-Schule zum Nachrichtenstudio mit Lifeschaltung. Freude, Dank, kleine Tränen, heiße Musik, leckere Currywurst, Pommes und ein tolles Salatbuffet, gegen später eine Feuerschale dazu ein Berg an Marshmallows, Gespräche, schwelgend in der schönen vergangenen Zeit und auch in der Vorfreude auf das Kommende - dies alles sind Stichworte dieses wunderbaren Abschlussabends, den wir miteinander genossen haben.

Mit diesen ganzen Eindrücken gefüllt, wünsche ich nun allen Familien und Freunden der Schule eine erhebende und erfüllende Sommerzeit. Ich hoffe sehr, dass Sie alle diese Ferienzeit miteinander genießen, vieles zusammen erleben und neue Kraft tanken können!

J J J

Vielleicht gibt es ja dann nach sechs langen Ferienwochen den einen oder anderen, der sich richtig auf die Schule freut – das wäre sehr schön, denn dann kann es wieder richtig losgehen!
Deshalb nun nochmals einige wichtige Informationen dazu:

Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2-4 beginnt der Unterricht nach den Ferien am Montag den 15.09.25 um 8.30 Uhr mit viiiiiiiieeel Schwung und endet um 11.10 Uhr.
Alle weiteren Tage der Woche verlaufen bereits nach Stundenplan!

Unsere 18 ABC-Schützen, auf die wir uns sehr freuen, werden wir am Samstag, den 20.09.25, mit einem Fest zur Einschulung bei uns herzlich willkommen heißen.
Dieses Fest beginnt um 9.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Johanneskirche.


Den Schulanfangsgottesdienst wird unsere Pfarrerin Frau Pirk gestalten!
Dazu laden wir die ganze Gemeinde ebenso herzlich ein!

Anschließend werden wir die „frischgebackenen“ Erstklässler in einem langen Zug zur Schule begleiten und dort weiter feiern. Nach unserer kleinen Feier können sich Eltern und Verwandte bei kleinen Köstlichkeiten vom Elternbeirat verwöhnen lassen, während unsere Jüngsten schließlich ihre erste echte Schulstunde erleben dürfen.
Um 11.10 Uhr endet dann der erste Schultag.

Nun wünsche ich Ihnen allen, aber vor allem den Kindern, für die verbleibenden Ferientage viel Freude und Spaß, gute Erholung und hoffentlich auch schon große Vorfreude auf das neue Schuljahr!

Es grüßt Sie und Euch ganz herzlich
Ihre/Eure Elke Neumaier

Erscheinung
Schurwaldbote – Gemeindeverwaltungsverband Östlicher Schurwald
NUSSBAUM+
Ausgabe 36/2025
von Paul-Roth-Schule
02.09.2025
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