Der Stand unseres Crowdfundings (Stand vom 3.5.2026) ist vielversprechend. Wir haben unser Ziel von 5000 € zu 93 % erreicht! Das ist wahrlich eine große Überraschung und auch Bestätigung unserer Arbeit. Wir gehen davon aus, dass wir unser Spendenziel nicht nur locker erreichen, sondern auch deutlich übertreffen werden. In diesem Falle versichern wir den Spendern, dass das Geld zielgerichtet für das Arboretum und seine Unterhaltung ausgegeben werden wird. So könnten wir statt der doppelt gepflanzten 20 Arten ja noch einige weitere Arten aufnehmen und damit die Attraktivität des Arboretums erhöhen. Weiterhin können wir durch die höheren Rücklagen die Pflege und Erhaltung der Anpflanzung länger sicherstellen.
Somit gibt es gute Gründe, dass sich bisher säumende Spender noch einen Ruck geben können.
Wir haben im Zusammenhang mit unserer Ankündigung, ein kleines Arboretum anpflanzen zu wollen, viel Zuspruch erhalten. So rief eine Dame aus Freudenstadt an und wies darauf hin, dass am Kienberg sowohl ein Tulpenbaum als auch Esskastanien angepflanzt seien. Weiterhin meldete sich ein NABU-Gruppen-Mitglied und wusste zu berichten, dass ein Verwandter der bekannte Ausdauersportler Bernd Hummel aus Ulm sei, der über diesen Weg von unserem Arboretum-Projekt erfahren hatte und sich dafür interessiere. Im Rahmen seines aktuellen Projekts, das von Sponsoren unterstützt wird, stellt er immer auch eine bedeutende Menge Geldes für soziale Engagements und den Klima- und Umweltschutz bereit. Die aktuelle EuroTour 25–28 ist ein mehrjähriges Ausdauer- und Klimaprojekt von Bernd Hummel – initiiert aus der Nachhaltigkeitsinitiative Cool Running 2.0 des Einstein-Marathons. In vier Etappen von 2025 bis 2028 verbindet das Projekt zentrale Regionen Europas – von West nach Ost, Nord nach Süd – mit dem Ziel, sportlich, politisch und symbolisch Brücken zu schlagen. Jährlich werden über Ländergrenzen hinweg mindestens drei europäische Großregionen miteinander verbunden. Die dahinterstehende Botschaft lautet: Europa ist mehr als ein Staatenbund – wir sind ein gemeinsamer Kontinent, verbunden in Verantwortung für Klima, Umwelt und Zusammenhalt.
Im Mittelpunkt stehen sportliche Herausforderungen (z.B. Alpenüberquerungen, Langstreckenradetappen, Gipfelbesteigungen, natürlich ohne Fahrrad) ebenso wie die Begegnung mit Menschen und Projekten entlang der Route, die sich für Nachhaltigkeit und europäische Werte einsetzen. Spontan erklärte sich Bernd Hummel dazu bereit, das Arboretum zu unterstützen und wird dazu am Sonntag, den 5.7.2026, nach Pfalzgrafenweiler kommen (wir gehen davon aus, mit dem Fahrrad, mit dem er seine meisten jährlichen Touren und Projekte in der Sommerzeit bestreitet). An einem noch festzulegenden Ort wird er dann den symbolischen Spendenscheck an die NABU-Gruppe überreichen. Wir werden rechtzeitig die genauen Daten mitteilen!
Fortsetzung der Vorstellung für das Arboretum Pfalzgrafenweiler ausgewählter Klima- und Zukunftsbäume und Sträucher
Die Gemeine Felsenbirne (Amelanchier ovalis)
Die Gewöhnliche Felsenbirne, auch Gemeine Felsenbirne genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Der dornenlose, sommergrüne, reich verzweigte und dichtkronige Strauch erreicht gewöhnlich Wuchshöhen zwischen 2 und 3 Metern, selten bis 6 Meter. Die Stämme sind selten dicker als 5 Zentimeter. Sie entspringen zu mehreren bis vielen dicht nebeneinander dem Basalteil der Hauptachse, der sich meist waagrecht im Boden befindet. Die schlanken, rot-braun berindeten und im Austrieb wollfilzig behaarten Zweige verkahlen schnell.
Die kleinen und kugeligen, bereiften Apfelfrüchte reifen im Juli bis August. Sie tragen an der Spitze die beständigen Kelchblätter. Der Durchmesser der Früchte beträgt circa 1 cm.
Im reifen Zustand sind die Früchte dunkelrot bis schwarzblau gefärbt. Sie enthalten gewöhnlich zehn dunkelbraune, halbmondförmige, glänzende Samen. Seit dem 16. Jahrhundert wird die Gemeine Felsenbirne auch als Zierpflanze in Grünanlagen und Gärten kultiviert. Häufiger finden jedoch amerikanische Arten wie die Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) Verwendung in mitteleuropäischen Gärten. Erst in jüngster Zeit erfreut sich auch die Gemeine Felsenbirne als Bestandteil von Hecken naturnaher Gärten zunehmender Beliebtheit. Die mehlig-süß schmeckenden Früchte können zu Marmelade verarbeitet werden. Blätter und Samen der Felsenbirne enthalten geringe Mengen cyanogener Glykoside (d. h. Blausäure abspaltender Glykoside). Nach dem Verzehr von unreifen Früchten oder großen Mengen zerkauter Samen können Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Unzerkaute Samen werden unverdaut wieder ausgeschieden. Nach dem unbeabsichtigten Zerbeißen einiger Samen sind jedoch keine Vergiftungssymptome zu erwarten – ähnlich wie bei Apfelkernen, die auch cyanogene Glykoside enthalten.
Das Holz ist hart und recht schwer, allerdings ist es nur in kleinen Mengen verfügbar.
Kupfer Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)
Die Kupfer-Felsenbirne ist ein Großstrauch bis kleiner Baum. Hoch funktional, weil vielseitig, pflegeleicht, frosthart, wind- und stadtklimafest. Auch von Frühling bis Spätherbst ein wahres Schmuckstück in Ihrem Garten. Im Austrieb auffällig kupferrot, dann grün, später reicht dann die Herbstfärbung von einem leuchtenden Gelb bis Orangerot. Im Alter wird die Felsenbirne zunehmend breiter mit schirmförmiger Krone und leicht überhängenden Seitenästen. Dabei wächst die Felsenbirne ca. 6 bis 8 m hoch und im Alter etwa 3 bis 5 m in die Breite. Jahreszuwachs in der Höhe 30 bis 60 cm, in der Breite 15 bis 25 cm. Die Felsenbirne blüht im April überreich und wunderschön mit sternförmigen schneeweißen Einzelblüten. Die blau-schwarzen Früchte locken als Futterquelle zahlreiche Vögel in Ihren Garten. Aber auch der Gärtner selbst kann sich die leckeren süßen Früchte roh oder wie Rosinen getrocknet, verarbeitet zu Kompott, Mus, Saft oder Marmelade, schmecken lassen. Sobald die Früchte weich werden, können sie verzehrt werden. Der Geschmack wird beschrieben als eine Art Mischung aus Pflaume und Heidelbeere mit einem Hauch von Marzipan. Blätter und Samen der Felsenbirne enthalten geringe Mengen cyanogener Glykoside (vergleiche auch Gemeine Felsenbirne). Das Holz ist hart und recht schwer.
Tipp für einen kleinen Ausflug: Arboretum der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, Schadenweiler Hof 1, 72108 Rottenburg. Ein sehenswertes Arboretum mit Tulpenbaum, Gleditschie, Elsbeere, Vogelbeere, Kornelkirsche, Mammutbaum und Urweltmammutbaum ...
Weitere Informationen auf unserer Homepage www.nabu-pfalzgrafenweiler.de

